Auf zusammen 100 Jahre Mitgliedschaft bringen es Vater und Sohn. Besonders sei diese Zahl, sagte der Vorsitzende der Trachtenkapelle Amrigschwand, Patrick Schachner, bei den Ehrungen von Adolf Baumgartner (60 Jahre Mitgliedschaft) und dessen Sohn Thomas (40 Jahre).

Die beiden Musiker sind nicht nur treue Vereinsangehörige, sie haben sich auch engagiert: Adolf Baumgartner prägte unter anderem über 17 Jahre den Verein musikalisch als Dirigent und engagierte sich über Jahrzehnte in der Jugendausbildung. „Adolf, du hast den Werdegang unseres Vereines in den letzten 63 Jahren geprägt und beeinflusst wie kein Zweiter, lobte Schachner in seiner Laudatio.

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1988 ist der frühere Dirigent zum Ehrenmitglied in der Trachtenkapelle ernannt worden, gleichzeitig erhielt Adolf Baumgartner damals für sein ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Seit dem Jahr 1992 ist er Ehrendirigent der Trachtenkapelle und die Gemeinde Höchenschwand verlieh ihm für seine Verdienste im Jahr 2018 die goldene Ehrenmedaille.

In die Fußstapfen des Vaters ist auch Sohn Thomas Baumgartner getreten, der nach dem plötzlichen Tod des Bruders Martin Baumgartner im Jahr 2006, bis dahin Dirigent des Musikvereins, den Dirigentenstab übernahm und, bis zum Jahr 2019 die erfolgreiche Ära der Dirigenten aus der Familie Baumgartner fortführte.

Auch ihm sei die Förderung der jungen Musiker immer ein Anliegen gewesen. „Gemeinsam mit dir konnten wir auf sehr viele, überaus gelungene, musikalisch erfolgreiche und unterhaltsame Konzerte zurückblicken“, lobte der Vorsitzende Patrick Schachner.

Der Verein kann auf weitere langjährige Mitglieder zählen. Geehrt wurden auch Alfred Höfler (50 Jahre Mitgliedschaft) und die Brüder Anton und Lothar Ebner (jeweils 40 Jahre). Alfred Höfler stehe für Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Pflichtbewusstsein und Bescheidenheit und sei damit ein echtes Vorbild, würdigte Schachner. Anton Ebner liebe die traditionelle Blasmusik. 13 Jahre betreute er die Passivmitglieder und engagiere sich darüber hinaus vielfältig im Verein. Lothar Ebner sei trotz der vielen Arbeit als Haupterwerbslandwirt immer da, wenn es die Arbeit zulasse.