Sakrale Bauten und besinnliche Kapellen stehen im Mittelpunkt eines vom Kurverein Höchenschwand initiierten Themenwanderweges. Der Weg verbindet auf einer Wegstrecke von 22 Kilometern zwei Kirchen und sechs Kapellen. Sie sind auf dem Höchenschwanderberg Blickfang, Orte der Ruhe und Stätten kleiner Kunstschätze.

In den Weg eingebunden ist auch die Marienkapelle. Sie steht in der Nähe des Loipenhauses im Natursportzentrum Höchenschwand, an einem der schönsten Aussichtspunkte des Dorfes.

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Viele Wanderer und Spaziergänger auf dem „Sonnenweg“ nutzen das kleine Gotteshaus zu einer stillen Einkehr und einem Gebet. Und vor der Kapelle laden Bänke und eine Sonnenliege zu einer Rast ein. Besonders bei sonnigem Wetter genießt man von hier die Ruhe, verbunden mit einem Blick auf das Panorama der Alpen, auf die Höhen des Schwarzwaldes und Urberg.

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Die Kapelle wurde 1966 zum Fest „Maria Geburt“ von dem damaligen Höchenschwander Pfarrer Karl Rehm eingeweiht. Der Bau der Kapelle war sehr lange geplant und der Platz so gewählt worden, dass auch Kranke und Behinderte ohne Mühe die Kapelle erreichen können, heißt es in der Kirchenchronik. Die Marienkapelle wurde von Höchenschwander Firmen unter der Bauleitung des erzbischöflichen Bauamtes errichtet.

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Gestiftet wurde sie von dem Höchenschwander Hotelier Bernhard Porten (1898 bis 1975), der ein großer Marienverehrer war. Er hatte aus Dankbarkeit, nachdem er von einer schweren Krankheit genesen war, den Bau gestiftet. Nach seinem Willen soll die kleine Kapelle allen Kranken und Hilfesuchenden Geborgenheit und Frieden schenken. Für den Unterhalt der Marienkapelle sorgt seit ein paar Jahren der kirchliche Bauförderverein „Erzbischof Oskar Saier“. An der Stirnseite des Kapellenraumes steht auf einem Sockel eine Marienstatue mit dem Jesuskind auf dem Arm, das eine Weltkugel in der Hand hält. Den ganzen Tag brennen in der Kapelle von den Besuchern entzündete Kerzen.