Nur dank des Engagements von Menschen wie Rudi Finsterwald, aktiver Tennisspieler des Tennisclubs Höchenschwand, kann eine starke Gemeinschaft aufrechterhalten werden. Beim Umbau der Außenanlage rund um das Vereinsheim ist Finsterwald als Ideengeber, Bauleiter und Umsetzer maßgeblich. Unterstützt wird er von einem engagierten Team.

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Anfang Februar war der Erdaushub erledigt, mindestens 60 Zentimeter tief war ausgegraben, der Aushub entsorgt oder gesiebt und damit jedes noch so kleine Wurzelteilchen entfernt. Außerdem war das Fundament für die neue Terrasse erstellt – eine schweißtreibende Arbeit. „Nur der Aushub wurde an eine Höchenschwander Baufirma vergeben, der Rest der mehr als 500 Arbeitsstunden wird in Eigenleistung durch die Clubmitglieder erbracht“, erklärt Rudi Finsterwald nicht ohne Stolz.

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Geduld, Kreativität, Kraft und Engagement sind die Zutaten, die die neue Außenanlage seit Oktober 2020 durch Finsterwald und viele eifrige Hände einiger Clubmitglieder – darunter auch Platzwart Alexander Györffy, Vorsitzender Werner Ebner und Mannschaftsführer Thomas Liebwein – entstehen lassen. Die Helfer sind zwischen acht Jahre, wie der junge Jakob, und 83 Jahre, wie der immer noch rüstige Edi, alt. Wegen der Corona-Pandemie wird in kleinen Gruppen gearbeitet.

Die Arbeiten

„Die Ausgangslage war eine alte, gefährliche Treppe zu den Tennisplätzen, die ersetzt werden musste“, blickt Rudi Finsterwald zurück. Doch die Wunschliste der Clubmitglieder sei länger gewesen, sagt Finsterwald und lacht. Es wurde vorgeschlagen, eine größere Terrasse zu bauen und einen Fußweg zu den neuen Parkplätzen anzulegen. Besonders Finsterwald traute man diese Aufgabe zu und beförderte ihn unkompliziert zum Bau- und Projektleiter. Er spielt erst seit 18 Jahren Tennis, war aber Fußballspieler und passionierter Trainer.

Der Sachstand

Zwei Monate sind vergangen, die Männer stehen ohne dicke Anoraks auf der Baustelle, inzwischen wurden 50 laufende Meter Platten verlegt, 80 Quadratmeter Pflastersteine zugeschnitten und eingebaut. In Sachen Bepflanzung setzt Finsterwald als Planer und Gestalter um, was er optisch schön und dennoch praktisch findet. Erst am Wochenende wurde eine Außenwand weiß gestrichen, zwischen Birkenstämmen sollen Blumenbeete anwachsen, Ziersteine aus dem Wald eines Tenniskollegen positioniert und mit Baumrinden vervollständigt werden. Die Klubkasse sei nur mit den Materialkosten und den Kosten für die Getränke der Helfer belastet worden.

Ausblick

„Wir hoffen auf einen Saisonstart Mitte Mai und auf eine bis dahin fertiggestellte Neubepflanzung der Gartenanlage“, erklärt Rudi Finsterwald. Ein erfreuliches Projekt geht dann nach sieben Monaten zu Ende und „wird die Clubmitglieder hoffentlich viele Jahre erfreuen“, sagt Finsterwald und blickt zufrieden über die noch nicht ganz abgeschlossene Baustelle. Es war eine lohnenswerte Arbeit, die ihm das gute Gefühl gibt: „Das hält jetzt die nächsten Jahrzehnte.“