Zurzeit wird bundesweit für die Nutzung der Luca-App geworben. Sie soll nach einer Corona-Infektion die Nachverfolgung von Kontaktpersonen erleichtern. Auch der Kurverein Höchenschwand blieb nicht untätig und setzt sich für die Nutzung der Luca-App im „Dorf am Himmel“ ein. In Zusammenarbeit mit der Touristinformation Höchenschwand wurde ein Aufsteller entwickelt, auf dem der QR-Code des teilnehmenden Betriebes aufgedruckt ist. Diese Aufsteller können ab sofort bei der Touristinformation Höchenschwand abgeholt werden.

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Den Anstoß für die Einführung der Luca-App habe ein Höchenschwander Gastronom gegeben, der sich schon über die Luca-App registriert hatte, sagte die Vorsitzende des Kurvereins, Manuela Wilde. Bisher mussten, etwa beim Besuch eines Restaurants, der Name und die Anschrift auf einem Handzettel hinterlassen werden, um in einem Coronafall die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen. „Nicht immer ist diese Registrierung auf Verständnis bei den Besuchern gestoßen. Sehr zum Ärger der Wirte sind verschiedentlich Fantasienamen wie ‚Mickey Maus‘ oder ‚Weihnachtsmann‘, angegeben worden“, berichtet Wilde.

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Über die Luca-App werde die Informationspflicht digitalisiert und stark vereinfacht. Hat sich der Nutzer einmal registriert, werden seine Daten zunächst über eine Quittungs-SMS verifiziert. Damit sei sichergestellt, dass der Inhaber des Telefons oder Smartphones unabhängig vom Wohnort immer erreicht werden könne. Bei der Nutzung der Luca-App könne über das Scannen des QR-Codes im Taxi, Geschäft, Hotel, Restaurant oder beim Friseur eingecheckt werden, sagte Anna Grether von der Touristinformation.

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In Höchenschwand haben sich bisher schon zwei Hotelbetriebe und ein Restaurant über die Luca-App registriert. „Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen weitere Betriebe folgen werden“, sagte Manuela Wilde. Nach dieser Registrierung erhalte der Betrieb über die Touristinformation seinen QR-Code, der auf dem Aufsteller aufgedruckt werde. Nutze ein Kunde bereits die Luca-App, genüge es zukünftig, diesen QR-Code zu scannen. Wir haben aber auch an diejenigen gedacht, die Luca noch nicht nutzen. Auf dem Aufsteller sei auch der QR-Code für das Herunterladen der App abgedruckt, sagte Anna Grether.

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Manuela Wilde und Anna Grether sind von den Vorteilen der Luca-App überzeugt. Zukünftig könne bei einem Coronafall das Gesundheitsamt sehr schnell den jeweiligen Betrieb ermitteln. Allein durch diese Anfrage bekommen alle anderen Luca-Nutzer, die zur fraglichen Zeit im Risikogebiet waren, eine Nachricht. Damit seien sie unmittelbar über den Kontakt zu einem Infizierten informiert und nicht erste Tage oder Wochen später.