Die Tennishalle im Natursportzentrum in Höchenschwand soll eine neue Heizung bekommen. Die Investition war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die geschätzten Kosten von 130.000 Euro werden mit 45 Prozent gefördert, hieß es. Die Gasheizung sei in einem schlechten Zustand, störanfällig und teuer, erfuhren die Ratsmitglieder. So lägen die jährlichen Heizkosten zwischen 16.000 und 20.000 Euro, erläuterte die Verwaltung in der Sitzung im Haus des Gastes. Zukünftig soll eine umweltfreundliche Hackschnitzelheizung die benötigte Wärme erzeugen.

Lager und Anfahrt

Hierzu soll an der nordwestlichen Seite der Halle ein Betonbunker gebaut und das Heizmaterial auf kurzem Wege über eine Förderschnecke zum Brenner transportiert werden. Notwendig werde auch der Bau einer befestigten Anfahrtsstraße, da die Anlieferung der Hackschnitzel über den Wanderweg nicht möglich sei, wurde erläutert.

Auch die Stromversorgung war Sitzungsthema

Der Stromnetzbetreiber Energiedienst baue immer mehr Dachständer ab und verlege die Stromleitungen in die Erde. Diese Leitungen könnten durch Umwelteinflüsse nicht so gestört werden. Mit dieser Veränderung verbunden sei die Neuverkabelung der Straßenbeleuchtung, hieß es in der Gemeinderatssitzung.

Kabel und Beleuchtung

So sollen aktuell im Ortsteil Strittberg solche Erdkabel in einem Abschnitt bis zum Autohaus Vogelbacher verlegt werden. „Die Kosten gehen zulasten der Gemeinde“, erläuterte Bürgermeister Sebastian Stiegeler. Die Gemeinde prüfe außerdem, ob ausgehobene Gräben für den derzeit laufenden Ausbau des Breitbands in Strittberg mitbenutzt werden können. Die bestehende Ausleuchtung an der Bushaltestelle in der Dorfmitte solle verbessert werden. Ebenfalls sei geprüft worden, ob eine zusätzliche Straßenbeleuchtung im Bereich des Anwesens Lütte sinnvoll sei, hieß es. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten an die Firma ED Netze zu einem Angebotspreis von 18.000 Euro.

Kitaerweiterung

Die Gemeinde will durch Umbaumaßnahmen in der Kindertagesstätte fünf zusätzliche Plätze in der Kinderkrippe und weitere 15 bis 20 Plätze im Kindergarten schaffen. Die Erweiterungsarbeiten sollen während der Sommerferien erledigt werden. Bürgermeister Sebastian Stiegeler informierte das Gremium, dass die Gemeinde eine zusätzliche Mitarbeiterin für die Kinderkrippe angestellt habe. „Damit ist zum ersten Mal der Personalschlüssel in der Kindertagesstätte zu 100 Prozent erfüllt“, sagte der Rathauschef erfreut.

Naschgarten

Für das Anlegen eines Naschgartens bei der Kindertagesstätte hat die Gemeinde eine Spende in Höhe von 700 Euro von der Stiftung der Sparkasse St. Blasien und der PS-Lotterie der Sparkasse erhalten. Weitere 1500 Euro wurden von der Stiftung für die Vereine gespendet, die am Strohskulpturenwettbewerb 2022 teilnehmen, sagte Bürgermeister Sebastian Stiegeler.