13 Einsätze haben die freiwilligen Einsatzkräfte der Bergwacht Höchenschwand im vergangenen Jahr absolviert. Veranstaltungen konnten 2021 keine betreut werden, schreibt die Bergwacht in einer Pressemitteilung. 17 vollständig ausgebildete Mitglieder sowie 19 Anwärter zählte die Bergwacht Höchenschwand Anfang 2021. Ein Anwärter legte erfolgreich seine Dienstprüfung ab, außerdem nahm die Bergwacht drei neue Anwärter auf. Eine Einsatzkraft wechselte den Ortsverein, fünf Anwärter brachen aus unterschiedlichen Gründen ihre Ausbildung in Höchenschwand ab. Zum Jahresende hatte sich also an der Zahl der ausgebildeten Einsatzkräfte nichts geändert, die Bergwacht verfügte jedoch nur noch über 15 Anwärter.

Wie die Jahre zuvor auch, konnte die Bergwacht Höchenschwand aufgrund der knappen personellen Situationen keinen Bereitschaftsdienst in der Rettungswache im Natursportzentrum anbieten, hieß es in der Hauptversammlung, schreibt der Verein. Die 13 Einsätze, zu denen die Freiwilligen der Bergwacht Höchenschwand im Jahr 2021 alarmiert worden waren, bedeuteten mitunter längere Anfahrten, da die Einsatzorte über den ganzen Landkreis Waldshut verteilt waren.

Die Einsatzkräfte vom Höchenschwanderberg eilten beispielsweise einem Gleitschirmflieger, der in einem Baum gelandet war, zu Hilfe oder halfen einem eingeschneiten Mitarbeiter in einer Werkshalle. Im Einsatz waren die Höchenschwander Einsatzkräfte auch schon in diesem Jahr. Zusammen mit Einsatzkräften der Bergwacht Todtmoos retteten sie unter anderem einen verletzten Kajakfahrer. Das Einzugsgebiet der Höchenschwander Retter ist „durch weitläufige Wälder, tief eingeschnittene Täler und offene Hochflächen geprägt“, heißt es auf der Internetseite der Bergwacht.