Gemeinderat Lars Gutmann vom Planungsbüro Hardy Gutmann aus Heppenschwand hat den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung über den Baufortschritt der Sanierungsarbeiten an der Panoramastraße in Höchenschwand informiert. Bürgermeister Sebastian Stiegeler hatte die Mitglieder des Gemeinderats vor der öffentlichen Sitzung im Kursaal auf die Baustelle eingeladen.

Seit Ende März wird an dem 900 Meter langen Straßenstück vom Hotel „Alpenblick“ bis zum „Kreuzstein“ gearbeitet. Vorgesehen sind die Erneuerung der Wasserleitung, ein neuer Unterbau und das Aufbringen einer Asphaltdecke für die 4,50 Meter breite Straße. Die Gehwege sollen als Tiefbord ausgeführt und mit Pflastersteinen belegt werden. Insgesamt investiert die Gemeinde in diese Maßnahmen 1,6 Millionen Euro.

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Die Erneuerung der Wasserleitung ist weitgehend abgeschlossen. Fertiggestellt ist auch der Straßenabschnitt „Florianstraße bis zum Kreuzstein“. Zurzeit wird am Unterbau der restlichen Straße gearbeitet. „Der Abschnitt Hotel ‚Alpenblick‚ bis zur Seniorenresidenz wird voraussichtlich bis Ende August fertig sein“, sagte Lars Gutmann.

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In der Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit den Gebühren für die Kindertagesstätte und die kommunale Betreuung der Schule in der Gemeinde. Kämmerer Michael Herr informierte dazu: Die Gemeinde wird für Juni, wie auch im Monat Mai, keine Gebühren für den Kindergarten, die Krippe und das Essen erheben. Die Kosten für die Notbetreuung werden nach der tatsächlichen Inanspruchnahme (Tag genau) abgerechnet. Auch die Nutzung des eingeschränkten Regelbetriebs wird wöchentlich abgerechnet. Grundlage dafür ist die übliche monatliche Gebühr.

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Wie schon im Monat Mai werden auch im Juni die Gebühren für die kommunale Betreuung der Schule nicht erhoben. Auch hier werden die Kosten für die Notbetreuung nach der tatsächlichen Inanspruchnahme abgerechnet. Die Gemeinde habe für den Monat Juni keine Soforthilfe vom Land Baden-Württemberg erhalten, sagte Herr. Die Nichterhebung aller Gebühren belasten den Haushalt der Gemeinde demnach mit 12.350 Euro.

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Bürgermeister Sebastian Stiegeler hatte eine Anregung des Gemeinderats aus der vorigen Sitzung aufgegriffen und die Gebühren für die Benutzung des Wohnmobilstellplatzes im Natursportzentrum neu kalkulieren lassen. „Aufgrund der besonderen Lage und der gebotenen Vielfalt auf unserer Anlage halten wir eine Gebühr von 12 Euro, inklusive der Kurtaxe, für angemessen“, stellte Sebastian Stiegeler zunächst einen Vorschlag der Gemeinde vor.

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In der Diskussion schlug Gemeinderat Andreas Zimmermann eine Gebühr von 10 Euro, zuzüglich der Kurtaxe von 2,30 Euro, pro Person vor. Im Regelfall wären so bei einer Zweierbesatzung 14,60 Euro pro Wohnmobil angefallen. Da die Wohnmobilfahrer sich zumeist in der Saunalandschaft anmelden, sah Stiegeler den Verwaltungsaufwand für das Saunapersonal bei der Erhebung der unterschiedlichen Sätze der Kurtaxe als zu hoch an. Letztlich stimmte der Gemeinderat für eine Erhöhung der Gebühren auf 13 Euro, inklusive der Kurtaxe. Diese Regelung gilt ab 1. August 2020.

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