Seit vielen Jahren erfüllt das „Dorf am Himmel“ die strengen Richtlinien für das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. Nun darf die Gemeinde Höchenschwand dieses Prädikat als Zusatz auf den Tafeln an den Ortseingängen führen.

Bereits im Frühjahr hatte es die Landesregierung auf Initiative des Heilbäderverbands Baden-Württemberg ermöglicht, dass 38 Kurorte des Landes ab sofort ihre Kurort-Prädikate auf den Ortstafeln an den Ortseingängen führen können. Die entsprechenden Urkunden wurden im Frühjahr bei einem Festakt in Stuttgart, bei dem auch der Höchenschwander Bürgermeister Sebastian Stiegeler anwesend war, ausgehändigt.

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Nun sind die neuen Ortstafeln fertig und werden zurzeit von den Mitarbeitern des Bauhofes aufgestellt. Die Zusatzbezeichnungen enthalten eine charakterisierende Aussage über den Status, die Eigenart oder die Funktion des jeweiligen Kurorts. „Mit dem Hinweis auf den Ortstafeln soll die Prädikatisierung besonders hervorgehoben und gegenüber den Gästen und der Bevölkerung besser kommuniziert werden“, sagte Anna Grether von der Touristinformation.

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Um das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ weiterhin führen zu dürfen, muss sich die Gemeinde in regelmäßigen Abständen einer Prüfung unterziehen, bei der die bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse bewertet werden. Erst im Jahr 2017 waren über einen Zeitraum von zwölf Monaten, immer freitags, regelmäßige Luftproben am Kurhausplatz und bei der Marienkapelle entnommen worden. Auch die Feinstaubkonzentration sowie Grobstaub und Stickstoffdioxide wurden gemessen. „Für unseren Luftkurort ist dieses Prädikat sehr wichtig. So sind beispielsweise unsere Kliniken für die Behandlung von Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen prädestiniert“, hob Bürgermeister Stiegeler hervor.