Mit 5000 Konzerten in den vergangenen 35 Jahren hat das Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Wil Salden schon das Publikum in ganz Europa begeistert. In großer Bigband-Besetzung gaben die Musiker nun ein mitreißendes Konzert im „Haus des Gastes“ in Höchenschwand.

Der typische Sound der Musik von Glenn Miller hat seine Anziehungskraft bis heute nicht verloren – der Saal war beinahe ausverkauft. Mit seiner Jubiläumstour ist Wil Salden in den nächsten Monaten in ganz Deutschland unterwegs. Schwerpunkt ist dabei die Musik von Glenn Miller. Aber auch typische Kompositionen von Woody Hermann, Jerry Gray oder Henry Mancini gehören zum Programm.

Salden ist in Höchenschwand kein Unbekannter, er war bereits mehrfach dort zu Gast. Für die diesjährige Tournee verpflichtete der holländische Orchesterleiter hervorragende Musiker, die in der traditionellen Bigband-Besetzung – fünf Saxofone, vier Posaunen, vier Trompeten, einer Rhythmusgruppe sowie Wil Salden am Flügel – absolut authentisch den Glenn-Miller-Sound interpretierten.

Mit dem neuen Programm traf die Band den Geschmack des Höchenschwander Publikums. Bei den weltbekannten Titeln wie „Moonlight Serenade“, „Little Brown Jug“, „Sing Sing Sing“ oder „American Patrol“ gab es immer wieder begeisterten Szenenapplaus von den Zuhörern.

Höhepunkt des Konzerts waren die Auftritte der Sängerin Eva Gutmann, die sowohl bekannte Titel von Doris Day oder die Glenn Miller Komposition „That‘s Sabotage“ als auch gefühlvolle Lieder überzeugend interpretierte, oft begleitet von den Moonlight Serenaders. Sie überzeugten sowohl mit ihrem fünfstimmigen Gesang als auch mit ihrer humorvollen Bühnenpräsenz. Das Publikum bedankte sich bei den Musikern und Sängern mit lang anhaltendem Applaus und die Bigband verabschiedete sich ihrerseits dankbar erst nach vier Zugaben von der Bühne im „Haus des Gastes“.