Klaus Hagist aus Höchenschwand ist mit 75 Jahren gestorben. Die besonnene und hilfsbereite Art des einstigen Unternehmers in Häusern, CDU-Gemeinderates und Bürgermeisterstellvertreters von 1984 bis 1999, wird nicht nur seiner Familie fehlen. Zeit seines Lebens schätzte Klaus Hagist, der 1944 in Berlin geboren wurde und als Einjähriger mit seinen Eltern zunächst nach St. Blasien zog, Werte wie Verlässlichkeit.

Nach einer Kraftfahrzeugmechanikerlehre arbeitet Hagist für Volkswagen in Wolfsburg, war in Deutschland und England beschäftigt. Im Jahr 1970 legte er seine Meisterprüfung ab. Er hatte einen Sitz im Innungsvorstand der Kraftfahrzeuginnung Singen, war Mitglied im Vertriebsbeirat der Volkswagen AG und Sprecher der Vertragswerkstätten in Deutschland.

Autohaus Hagist

Mit Fähigkeit und Leistung machte er das Autohaus Hagist in Häusern, das er 1980 von seinen Eltern übernahm, groß, modernisierte es und entwickelte es weiter. In dieser Zeit lag die Beschäftigung von mehr als 30 Mitarbeitern in seiner Verantwortung. 2008 traf ihn der Großbrand seines Autohauses hart. Trotzdem baute er es wieder auf, verkaufte es und lebte seitdem in Höchenschwand.

Dienst für den Nächsten

Klaus Hagist verbrachte sein Leben im selbstlosen Dienst für den Nächsten. Auch das Wohl der Menschen in Afrika, wo er und seine Frau jedes Jahr mehrere Monate weilten, lag ihm am Herzen. In Uganda gründete das Ehepaar eine HIV-Hilfsorganisation, organisierte den Bau eines Wasserbrunnen in Kenia und mehr. Klaus Hagist war ein sicherer Skifahrer, auch als Leiter der Skiabteilung in Häusern tätig, ein durchtrainierter Bergsteiger, Drachenflieger und Taucher. Selbst im Motorsport beeindruckte er in Bergrennen im süddeutschen Raum mit seinem Können.

Die Abschiedsfeier findet am Samstag, 11. Juli, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Häusern statt.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €