Der Kur- und Ferienort Höchenschwand bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Wanderwege. Es gibt die Wahl zwischen leichten und anspruchsvollen Terrainkurwegen, aber auch verschiedenen Themenwegen, wie beispielsweise dem Schinkenweg, der auf einer Länge von zwölf Kilometern über das wohl bekannteste Markenzeichen des Schwarzwaldes und die tiefgreifende Veränderung des bäuerlichen Lebens im Schwarzwald informiert.

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Besonders Familien mit Kindern spricht der im Jahre 2017 südlich von Strittberg neu angelegte Wolfspfad an. Hier können die Wanderer gemeinsam mit dem Wolfmaskottchen Lupus und dessen Familie ein Wolfsabenteuer erleben. An den zahlreichen interaktiven Stationen entlang des Wolfspfades, der hauptsächlich auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Wald führt, erfahren sie dabei wissenswertes über das Leben des Wolfes. Unterwegs bieten ein sonniger Rastplatz und die Wolfshütte mit weiteren Informationstafeln zahlreiche Spiel- und Rastmöglichkeiten.

Der Weg ist komplett beschildert, in beide Richtungen begehbar und kann in zwei bis vier Stunden durchwandert werden, je nachdem, wie lange man sich an den einzelnen Stationen aufhält. Wer müde wird, kann den Weg auf halber Strecke abkürzen.

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Der Wanderweg ist nicht mit dem Kinderwagen befahrbar, kleinere Kinder sind in einer Rückentrage am besten aufgehoben. Da der Weg manchmal auch über schmale Pfade mit hohem Gras führt, sind ein Zeckenspray und lange Bekleidung empfehlenswert.

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Vom Dumrigparkplatz, südlich von Strittberg, startet der Wanderer in Richtung Norden. Am Beginn des Weges steht ein Automat. Hier kann eine Holzkugel für die Benützung der interaktiven Stationen erworben werden. Für die Benutzung des Automaten wird eine 50 Cent-Münze benötigt. Die Stationen informieren über die Lebensgewohnheiten des Wolfes, die Gründung eines Wolfsrudels, das Familienleben und seine Fressgewohnheiten.

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Besonders die Kinder dürfte die Sprintstation ansprechen, an der die jeweilige Laufgeschwindigkeit gemessen wird. Der Läufer kann seine Laufleistung mit der Geschwindigkeit verschiedener Tiere vergleichen. Bevor das letzte Stück des Weges in Angriff genommen wird, können die Wanderer an der zu einer Wolfshütte umgebauten Dumrighütte eine Rast einlegen, während die Kinder ausgiebig spielen können. Verschiedene Schautafeln informieren hier ausführlich über das Thema Wolf.

An den beiden letzten Stationen wartet auf die Wandergruppe ein großes Märchenbuch und ein Parcours mit vielen herunterhängenden Glöckchen lädt zum Anschleichen ein. Es zeigt dem Benutzer, dass es für den Wolf gar nicht so einfach war, sich an eine Beute anzupirschen. Der Höchenschwander Wolfspfad ist nicht direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Autos stehen genügend Parkplätze am Dumrigparkplatz zur Verfügung. Fußgänger wandern zunächst auf dem Wolfssteig, Startpunkt am Beginn des Wanderweges beim Kreuzstein, südöstlicher Ortsrand von Höchenschwand, etwa vier Kilometer bis zum Wolfspfad.