Einen vergnüglichen Nachmittag verbrachten am vergangenen Sonntag etwa 60 Seniorinnen und Senioren in der Halle Attlisberg. Wie in jedem Jahr hatten die Landfrauen vom Höchenschwanderberg alle Einwohner der Gemeinde ab dem 65. Lebensjahr mit ihren Partnern zu Kaffee und Kuchen und einer Vesper eingeladen. Für die Unterhaltung sorgten die Landfrauen Doris Ebner und Rosi Maier mit einigen Sketschen und weitere Landfrauen mit einem Tanzspiel. Die stellvertretende Vorsitzende, Veronika Tröndle, überreichte der Vorsitzenden des Seniorenwerkes St. Michael, Anita Tröndle, eine Spende von 300 Euro. Anita Tröndle bedankte sich für die großzügige Spende. Der Betrag werde für einen Vortrag mit dem Herzspezialisten Dr. Kurth und die Bewirtung der Senioren eingesetzt. Im Weiteren informierte sie über das Jahresprogramm des Seniorenwerkes Höchenschwand und die Pläne des Kreisseniorenrates eine Notfallbox für die Senioren zu beschaffen.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Stefan Dorfmeister den Zusammenhalt in der Gemeinde und das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürger und der Vereine. "Das ist der große Pluspunkt in unserer Gemeinde", hob der Bürgermeister hervor. Im Weiteren ging er auf einige Projekte ein, die die Verwaltung und den Gemeinderat aktuell beschäftigen. So sei geplant, das alte Rathaus abzubrechen. Die dort untergebrachten Vereine werden eine neue Bleibe im Schulgebäude finden. Erste Gespräche mit Rektor Arno Wagner seien geführt. Die Halle Attlisberg erfordere bei der Umsetzung der Brandschutzauflagen weitere Investitionen. Dorfmeister ging auch auf die Leerstände zweier Kliniken ein.

So werde beim "Alpenpanorama" eine Zwangsversteigerung beantragt. Keine neueren Informationen gäbe es hingegen beim "Silvasana". Erfreut zeigte sich Dorfmeister, dass ein Nachfolger für Zahnarzt Alexander Györffy gefunden worden sei. "Verbringen sie einen vergnüglichen Nachmittag bei den Landfrauen und bleiben sie gesund", wünschte zum Schluss der Bürgermeister.