„Die Liste sei eine gelungene Mischung aus Jung und Alt, Frauen und Männern. Damit lasse sich optimistisch in die Zukunft blicken, „sagte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Höchenschwand, Hermann Querndt, bei der Nominierungsversammlung für die Gemeinderatswahl am 26. Mai. Die Anwesenden zeigten sich entschlossen, die erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat auch in der neuen Legislaturperiode fortzusetzen.

Infrastruktur das leitende Thema

In der lebendigen Diskussion drehte es sich um ortsbezogene Themen. Martin Hagenbucher, zugleich Spitzenkandidat, brachte gleich zu Beginn die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zur Sprache. Diese gelte es auch in der Gemeinde zu gewährleisten -im Sinne der Patienten, aber auch der Apotheke oder des Altenheims. Hagenbucher sprach sich außerdem für eine Unterstützung des örtlichen Einzelhandels aus.

„Infrastruktur“ war überhaupt das beherrschende Thema des Abends. So monierte Bernd Frank, im Neubaugebiet Attlisberg fehle ein Spielplatz, während Querndt fehlende Stellplätze für Camper ansprach. Dringenden Handlungsbedarf sah Peter Schallmayer, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD, beim öffentlichen Nahverkehr mit seinen ausgedünnten Fahrplänen und reduzierten Verbindungen. Zusammen mit dem Kreis müssten hier Antworten gefunden werden, gerade im Interesse der Jugendlichen und Senioren wie auch in Zeiten des Klimawandels.

Ebenfalls die Jugendlichen nahm Sandra Boch in den Blick, für die es Freizeitangebote zu schaffen gelte, während Annika Villinger Bedarf in einer Stärkung der Vereine sah. Rudi Herbinger wiederum lenkte die Diskussion in Richtung Kleintierzucht und forderte deren Erhalt.