Mit Palmstöcken erinnern katholische Gläubige am Palmsonntag, 14. April, an den Einzug von Jesus in Jerusalem – mit selbstgestalteten Palmstöcken, Palmbäumen und Wedeln werden sie in die Kirchen einziehen. Seit Wochen laufen dafür die Vorbereitungen, an denen Kommunikanten und Firmlingen der Kirchengemeinden oder, wie in Höchenschwand, auch Mitglieder des Gemeindeteams und des Kolpingwerks beteiligt sind.

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Nach dem Gottesdienst werden die Palmen dann die Häuser der jeweiligen Künstler zieren. Um diesen Brauch zu pflegen, versanken Gaby Porten, Birgit Ebi, Claudia Kaiser und ihr Sohn Philipp sowie Heinz Kohlbrenner vom Kolpingwerk, dem Gemeindeteam und den Firmlingen, drei Abende im Untergeschoss des Erzbischof-Oskar-Saier Gemeindezentrums in einem Meer von weißem Krepp und buntem Tonpapier.

Palmbäume wachsen in die Höhe

Zunächst unerfahren, ließen sie sich von Sabine Thoma und Lisa Bär von der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern in die Fertigung einweisen. Drei, durch ihre Hände gefertigten Palmbäume, wuchsen in die Höhe, die zunächst aus Rohlingen wie den je bis zu drei Meter hohen massiven Rundholzstangen, den etwa zwei Meter langen darauf gesetzten Rottännchen und den jeweils beiden Kränzen mit den Holzschäfchen und Holzbuchstaben IHS bestanden.

Stück für Stück entstehen die Palmbäume aus Krepppapier.
Stück für Stück entstehen die Palmbäume aus Krepppapier. | Bild: Cornelia Liebwein

Scheren, Tacker, Schnüre und Kunsteier lagen für die Details bereit. Mit Geschicklichkeit rollten die zuvor eingeschnittenen Kreppbüschel über die sechs Kränze, die paarweise an die Stangen montiert wurden. Als Unterbau der Kränze dienten mit Zeitungspapier umwickelte Leerrohre, kreisrund geformt.

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An anderer Stelle schnitten die Handwerker die Bänder aus Tonpapier, tackerten sie zusammen und fädelten sie auf, um sie zum Schluss an das Tannenbäumchen zu hängen. In der Farbgebung bestimmten Phantasie und Geschmack die Auswahl. Bunt geschmückt und mit dem Kreppbüschel an der Tannenspitze wurde jedes der Kunstwerke, die die Köpfe der Kirchenbesucher überragen werden, bis zu fünf Meter hoch.

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