Ein Schaden in Millionenhöhe war kürzlich bei einem Vollbrand des Ökonomieteils eines landwirtschaftlichen Anwesens im Höchenschwander Ortsteil Strittberg entstanden. Durch die Löscharbeiten war auch das angrenzende Wohnhaus so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass für die Bewohner des Hauses eine andere Unterkunft benötigt wurde. Auch musste der Viehbestand bei anderen Landwirten untergebracht werden.

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Der Brand und seine Folgen für die Familie mit drei Kindern hatte in der Dorfgemeinschaft und darüber hinaus eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. So stellte die Besitzerin des als Ferienhaus genutzten alten Forsthauses in Strittberg ihr Anwesen für die Unterbringung der Familie zur Verfügung. „Wir haben auch anderweitige Angebote für eine Wohnung erhalten. Da das Forsthaus aber auf dem Nachbargrundstück zu unserem Wohnhaus steht, waren wir sehr froh hier unterzukommen“, sagten Andreas und Anna-Lucia Eckert.

Schränke und Hilfe beim Ausräumen

Die Dorfgemeinschaft kümmerte sich um benötigte Schränke, half beim Ausräumen des Mobiliars aus dem Brandhaus oder kümmerte sich um die Unterbringung des Viehbestandes. Von der Gemeinde wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Zusätzlich gingen aus der Gemeinde zahlreiche Sachspenden ein.

Bürgermeister stolz auf die Dorfgemeinschaft

Am Mittwoch haben Bürgermeister Stefan Dorfmeister und Kämmerer Michael Herr Andreas Eckert einen Spendenbetrag in Höhe von 32 608,30 Euro an die Familie übergeben. „Wir sind als Gemeinde froh, dass bei diesem Fall die Dorfgemeinschaft so gut funktioniert hat. Es macht mich aber auch stolz, dass in der kurzen Zeit von nur vier Wochen ein so hoher Spendenbetrag zusammengekommen ist. Dies zeigt, dass von allen die Not und der Ernst der Lage für die Familie erkannt worden ist“, sagte Bürgermeister Stefan Dorfmeister. Er hoffe, dass in absehbarer Zeit der Eckert Hof als Wahrzeichen von Strittberg wieder aufgebaut werden könne.

Dankbar über Mitgefühl

Dankbar zeigten sich Andreas und Anna-Lucia Eckert über das Mitgefühl, die Hilfsbereitschaft und tatkräftige Unterstützung, die sie von Beginn an erfahren hatten. „Wir sind überwältigt von der großzügigen und vielfältigen Hilfe die uns aus nah und fern zu Teil wurde. Aus diesem Grunde möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken“.