Die ärztliche Versorgung, der Tourismus, Unterstützung für Vereine und der Ausbau der Breitbandverbindung sind einige der Themen, die die Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl beschäftigen. Aber auch kleinteiligere Projekte, wie ein Spielplatz in Attlisberg, der schon länger geplant ist, aber bisher nicht gebaut wurde, treiben die Kandidatinnen und Kandidaten um.

Ärzteversorgung

„Die Ärzteversorgung ist ein zentrales Thema, die wird uns in Zukunft noch mehr Sorgen machen“, sagte Martin Hagenbucher im Gespräch mit der Zeitung. Diese sicherzustellen, müsse oberste Prämisse sein. Dafür müsse die Kommune attraktiv sein für Ärzte, die sich dort niederlassen könnten. Und angesichts der Alterspyramide gelte es auch, Lösungen für das Wohnen im Alter zu finden. In Höchenschwand, so betonte Hagenbucher, gebe es verschiedene Vereine, die in dem Bereich Unterstützung anbieten. Diese und alle Institutionen, die Lösungen anbieten, gelte es mit aller Kraft zu unterstützen.

Tourismus

Ebenfalls viel Kraft wollen Hagenbucher und seine Mitstreiter in die Themen Tourismus und Kurkliniken stecken. Dazu gehöre etwa, neue Felder weiter zu beackern. Als Beispiel nannte Hagenbucher etwa das Natursportzentrum sowie die Wohnmobilstellplätze, die sehr gut angenommen würden. Hier sei eine Erweiterung sinnvoll. Und auch im Hinblick auf das Biosphärengebiet gelte es, die Höchenschwander Touristik-Unternehmer und Betreiber von Ferienwohnungen mitzunehmen, um von dessen Werbeeffekt zu profitieren. Die Touristinfo vor Ort sei im übrigen sehr umtriebig und engagiert, so Hagenbucher weiter.

Kurkliniken

Beim Thema Kurkliniken sieht Hermann Querndt vor allem das Problem, dass die leerstehenden Gebäude alle Privateigentümern gehören. Zum Teil seien die Verhältnisse durch häufige Besitzerwechsel undurchsichtig, dass mache es der Gemeindeverwaltung schwer, Kontakt mit den Eigentümern aufzubauen, um gemeinsam über Lösungen zu sprechen. Ein positives Beispiel sei dabei die Höhenklinik. Sie gehöre dem Besitzer des Sonnenhofes, mit dem es bereits Gespräche gegeben habe. „Man muss versuchen, Investoren weiterzuhelfen“, betont Querndt.

Waldfreibad

Wichtig sei zudem, das sind sich Hagenbucher, Quernt und die anderen Kandidaten einig, dass das Waldfreibad weiter zur Verfügung steht. „Wir sind sehr froh, einen Verein zu haben, der das Bad betreibt“, so Hagenbucher. Allerdings wünsche er sich dafür mehr Unterstützung aus der gesamten Raumschaft. Schließlich sei das Bad eine ganz wichtige Einrichtung, von der auch die Schulen profitierten.

Barrierefreiheit

Peter Schallmayer wies im Gespräch auch auf Probleme mit dem Nahverkehr hin. Höchenschwand sei nicht mehr so gut angebunden wie früher, das müsse angesichts von Klimawandel und dem Wunsch nach Barrierefreiheit anders werden. Der Takt der Busse sei so ausgedünnt, dass Schüler nach dem Unterricht mittags nicht einmal mehr nach Hause kämen.

Und auch für die noch Jüngeren müsse etwas getan werden. Sandra Boch verwies dabei auf den Spielplatz im Neubaugebiet in Attlisberg. Über diesen sei bereits zwischen 2009 und 2014 im Gemeinderat diskutiert worden, die Fläche sei ausgewiesen, aber er sei nie gebaut worden und fehle den Bürgern.