Eine positives Fazit zum Erfolg des Kinder-Ferienprogrammes zog Tourismuschef Sebastian Stiegeler. In den vergangenen sechs Ferienwochen hatten an dem abwechslungsreichen Programm insgesamt 332 Kinder teilgenommen. Auch im nächsten Jahr will die Gemeinde deshalb wieder ein Ferienprogramm auflegen.

Sehr gut kamen die Besuche auf dem Dischinger Hof in Amrigschwand, der Vormittag mit der Verkehrswacht Waldshut, der Besuch bei der Feuerwehr, aber auch die Termine zum Pizzabacken an. "Die Voranmeldungen zu diesen Termin waren schnell ausgebucht", erinnerte sich Sebastian Stiegeler. Begeistert waren die Kinder auch bei einem Vormittag mit Wassermeister Andreas Denz. Dieser hatte den Kindern aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Zweckverbandes Gruppenwasserversorgung Höchenschwanderberg die Bedeutung einer ausreichenden Wasserversorgung für eine Gemeinde sehr anschaulich nahe gebracht.

Lobend erwähnte der Tourismuschef in diesem Zusammenhang den Zusammenhalt im Dorf. "Wir können nur deshalb so ein kunterbuntes Programm anbieten, weil sich die Höchenschwander Vereine, aber auch die Bürgerschaft miteinbringen", stellte der Tourismuschef heraus. Hier erwähnte Stiegeler das Engagement der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereines Arradon/Höchenschwand, Nicole Heilmeier, die den Kindern mit ihrem Team die Sprache und Kultur der französischen Partnerstadt Arradon nahegebracht hatte.

Erstmals hatte sich auch die "Teamwelt Olaf Jung" mit einem Angebot zur Benützung der "Flying Fox", einer Riesenschaukel, am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligt. Die Kinder nutzten ausgiebig die Gelegenheit zur Benutzung dieser Höchenschwander Attraktion. Wie in jedem Jahr war auch der Nachmittag mit den Kakerlakis ein großer Erfolg.

Auch der neu geschaffene Wolfspfad war offenbar gut angenommen worden. "Wir können anhand der in den sechs Wochen verkauften 650 Holzkugeln schätzen, dass zwischen 3000 bis 4000 Personen auf dem Pfad gewandert sind", rechnete Sebastian Stiegeler vor.

In diesem Zusammenhang hatte der Tourismuschef erst kürzlich ermitteln lassen, dass seit der Eröffnung des Wolfspfades am 17. Juli 2017 bis heute 3200 Holzkugeln für die Benutzung der verschiedenen Schaukästen verkauft wurden. Der Tourismuschef geht davon aus, dass aufgrund dieser Zahl bis zu 10 000 Wanderer den Wolfspfad benutzt haben.

Mit dem Einwurf einer Holzkugel können die Wanderer auf dem Wolfspfad Fragen zur täglichen Wegstrecke eines Wolfes beantworten.
Mit dem Einwurf einer Holzkugel können die Wanderer auf dem Wolfspfad Fragen zur täglichen Wegstrecke eines Wolfes beantworten. | Bild: Stefan Pichler

Für das kommende Jahr hat Jessica Baumgartner, Mitarbeiterin der Touristinfo und zuständig für das Ferienprogramm, schon wieder viele Ideen. So plant sie, den Kindern die Geschichte des Ortes über historische Führungen näher zu bringen, auch will sie die kreative Schiene noch stärker als bisher betonen. Unter dem Motto "Auf den Spuren des Höchenschwander Heimatmalers Christian Gotthard Hirsch" soll das Leben und die Arbeit des Malers beleuchtet werden, sagte Sebastian Stiegeler. Auch soll das Thema Umwelt stärker als bisher in das Programm einfließen.