Zu einem fußballerischen Höhepunkt wurde jüngst für 60 Kinder der Jahrgänge 2005 bis 2009 das vom SC Freiburg angebotene „Füchslecamp“ auf dem Rasenplatz des Sportvereines. Von Donnerstag bis Samstag zeigte ein Trainerteam der Freiburger Fußballschule zeitgemäße Trainingsmethoden und jede Menge Tricks und Finten.

Spaß am Fußballspielen

„Mit unserem Füchslecamp wollen wir in erster Linie den Kindern im Einzugsbereich des SC Freiburg den Spaß am Fußballspielen, aber auch die Werte des SC Freiburg, vermitteln“, sagte der Koordinator des Camps, Bernie Beringer. Um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, wurden die 60 Kinder zunächst entsprechend ihres Alters in fünf Teams aufgeteilt.

Sprint mit Passkombinationen

An den einzelnen Stationen übten die jungen Fußballer den Torschuss, das Passspiel, aber auch die Koordination der Bewegungen. „Wir haben unser Programm in diesem Jahr etwas modifiziert“, sagte Beringer. So wurde für das frühere „Bobbel-Game“ das „Bobbel-Passkegeln“ neu in das Programm aufgenommen. An dieser Station mussten bis zu vier Fußballer im Sprint mit einer Passkombination aufgestellte Hütchen umspielen und anschließend den Ball ins Tor schießen.

Teamgedanke steht im Fokus

Unterstützt wurde Beringer von den Trainern der Freiburger Fußballschule Dominik De´Antuono, Lukas Tapken, Patrick Schaber und Fridolin Wernick unterstützt. Viel Wert wurde in den drei Tagen auf die Vermittlung des Teamgedankens gelegt. So mussten die Kinder am Ende des Tages gemeinsam aufräumen oder klatschten einander ab, wenn sie als Mannschaft das Spielfeld betraten. Im Rahmenprogramm gab es ein SC-Quiz und die Möglichkeit die Prüfungen für das Füchsleabzeichen in Gold, Silber oder Bronze abzulegen.

Fußballturnier als Höhepunkt

Ein Höhepunkt der drei Tage war ein Fußballturnier, das am zweiten Tag als Mini-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. „Die Kids gehen hier mit dem gleichen Ehrgeiz an die Sache, wie die WM-Spieler. Keiner will als Verlierer vom Platz gehen“, lachte Bernie Beringer. Zusammen mit ihren Trainern durften die Kinder unter dem Mannschaftsnamen der Teilnehmer an der vergangenen WM in Rußland, wie etwa Deutschland, Frankreich, Brasilien oder Argentinien, einmarschieren und gegeneinander spielen.

Positives Fazit

Am Samstagnachmittag nahmen die Kinder dann stolz ihre Urkunden und das Füchsleabzeichen in Empfang. Mit einem Spielenachmittag, an dem auch die Eltern teilnahmen, klang das „Füchslecamp“ aus. Bernie Beringer zog ein positives Fazit der drei Tage in Höchenschwand. „Die Trainer des Füchslecamps kommen gerne nach Höchenschwand. Die äußeren Bedingungen sind vom gut gepflegten Rasenplatz bis zur Unterstützung durch den Verein einfach super“.