Bürgermeister Sebastian Stiegeler nutzte den Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung, um zwei neue Mitarbeiterinnen vorzustellen. So verstärkt Anna-Magdalena Grether (22) aus Wieden im Schwarzwald ab dem 1. Januar 2020 auf einer 100 Prozent-Stelle das Team der Touristinformation. Grether hatte von Oktober 2016 bis September 2019 an der „Dualen Hochschule“ in Lörrach BWL-Tourismus studiert und die vorgeschriebenen Praxisphasen beim Landratsamt in Lörrach abgeleistet. Zurzeit arbeitet sie sich zusammen mit dem Team der Touristinfo in ihr neues Aufgabengebiet ein. 

Monika Schlosser

Ebenfalls zum 1. Januar 2020 verstärkt die staatlich anerkannte Erzieherin und Gestaltungstherapeutin Monika Schlosser (54), das Team der Kindertagesstätte in Höchenschwand. Schlosser war bisher in der sozialpädagogischen Familienhilfe tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte dabei auch die Integration von einzelnen Kindern in den Kindergarten. Hierbei habe sie auch die Kita Höchenschwand und das Team kenngelernt und sich zu einer Bewerbung nach Höchenschwand entschlossen, erzählte die neue Kraft in der Sitzung.

Über ein Strukturgutachten will die Gemeinde den aktuellen Zustand der gesamten Wasserversorgung in Höchenschwand untersuchen lassen. Günter Sutter vom Büro Fritz erläuterte in der Sitzung den Umfang eines solchen Strukturgutachtens. So würden damit die vorhandenen Wasserverbrauchsdaten und die Einwohnerzahlen der letzten Jahre erhoben und auf dieser Basis der spezifische Wasserbedarf, Wasserverlust und die Spitzenverbrauchsfaktoren ermittelt.

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Unter Berücksichtigung von baulicher und gewerblicher Entwicklung werde ein Prognoseansatz für die nächsten 30 Jahre erstellt. Diese Wasserbedarfsprognose sei wiederum Grundlage für die Dimensionierungsüberlegungen von Netz und Behältern, sagte Sutter. Im Weiteren ging Sutter auf die Aussagen des Gutachtens zu den verschiedenen Versorgungsbereichen, dem nutzbaren Angebot, der qualitativen Rohwassersituation, sowie der Realisierung möglicher Verbundkonstellationen ein. „Neben der Betrachtung der Kostenschätzungen und der Wirtschaftlichkeit sei beispielsweise die Löschwasserversorgung ein Teilaspekt des Gutachtens“, warf Bürgermeister Sebastian Stiegeler ein. Das Gutachten und der ermittelte Strukturbedarf werden zu je 50 Prozent vom Regierungsbezirk bezuschusst, schloss Günter Sutter seine Ausführungen. Nach Diskussion und Nachfragen einzelner Mitglieder des Gemeinderates stimmte das Gremium einstimmig für die Erstellung eines solchen Gutachtens durch das Büro Fritz.