Zu seiner letzten öffentlichen Sitzung vor der Sommerpause traf sich der Gemeinderat am vergangenen Montag. Tourismuschef Sebastian Stiegeler informierte über das Kinderferienprogramm und den neuen Flyer, der bei der Touristinformation der Gemeinde ausliegt.

Anmeldezahlen nehmen zu

Die Zahlen der vergangenen drei Jahre belegten, dass für dieses Programm eine große Nachfrage besteht, sagte Stiegeler. So seien die Anmeldungen von 280 im Jahre 2017 auf 332 im vergangenen Jahr gestiegen. Stiegeler rechnet damit, dass in diesem Jahr die Anmeldungen auf bis zu 380 steigen werden. „Wir haben schon jetzt über 200 Anmeldungen vorliegen“, sagte der Tourismuschef.

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Stiegeler bedankte sich in diesem Zusammenhang für das Engagement der Höchenschwander Vereine und Bürger. Stiegeler hob auch den Bildungsgedanken hervor, der bei der Zusammenstellung der Programmpunkte eine große Rolle gespielt habe. So könnten die Kinder beim Thema „Wo kommt unser Wasser her?“ alles rund um unser Trinkwasser erfahren.

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Ladenöffnungszeiten

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat eine Satzung über die Ladenöffnungszeiten. Stefan Dorfmeister informierte, dass die Gemeinde bis zu drei Mal von den Beschränkungen des Ladenschlussgesetzes abweichen könne. So erlaubt die Satzung den Sonntagsverkauf am 8. September (Eröffnung Strohskulptur-Wettbewerb), 6. Oktober (Prämierung) und 10. November (Weihnachtsausstellung im Gewerbegebiet Tiefenhäusern).

Weitere Themen

Im Weiteren informierte der Bürgermeister, dass der Antrag der Gemeinde auf Zuschuss aus dem Ausgleichsstock für die Beschaffung eines Allradschleppers erfolgreich gewesen sei. Die Gemeinde erhalte einen Zuschuss von 80 000. „Wir werden den Bescheid abwarten und dann die Ausschreibung veranlassen“.

Der Kämmerer Michael Herr legte dem Gemeinderat die Zahlen für die Kosten des Winterdienstes 2018/2019 vor. So musste die Gemeinde für das Räumen der Straßen in Höchenschwand und den Ortsteilen eine Summe von rund 132 000 Euro aufwenden. Allein für das Ausbringen von Streusalz sei ein Betrag von 18 400 Euro angefallen.

Das wechselhafte Winterwetter mit mehreren Tauphasen und viel Schnee und Eis hätten viele Einsätze des Bauhofes und der privaten Räumsdienste erforderlich gemacht. „Nachdem schon der Winter 2017/2018 mit 145 000 sehr teuer für die Gemeinde war, seien die Aufwendungen für den letzten Winter abermals sehr hoch gewesen“, sagte dazu der Bürgermeister.

Am Dienstag haben die Belagsarbeiten für die Erschließungsstraße im neuen Baugebiet „In der Bündt“ in Höchenschwand. Sie sollen rechtzeitig vor dem Winter abgeschlossen sein. Stefan Dorfmeister informierte, dass die Arbeiten an der Panoramastraße in Höchenschwand im nächsten Frühjahr beginnen werden.

Für die Stelle des Bürgermeisters in Höchenschwand hat Samuel Speitelsbach aus Ravenstein als weiterer Kandidat seine Bewerbung schriftlich bei der Gemeinde abgegeben.

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