Für einen sozialen Zweck starteten am Sonntag 25 Kolpingmitglieder und –freunde aus Höchenschwand und Häusern beim 35. Internationalen Schluchseelauf. Für die gelaufenen Kilometer spendeten fünf Höchenschwander Unternehmer und eine Privatperson aus der Schweiz einen Betrag von 1200. Dieser geht nun an Pater Neuenhofer für dessen Projekte zur Unterstützung der Straßenkinder von La Paz in Bolivien.

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Bei einer Vorstandsitzung der Kolpingfreunde im Dezember wurde der Plan geboren, sich beim diesjährigen Schluchseelauf mit einem Benefizlauf zu beteiligen. „Im Vorfeld wurde mit einigen Unternehmern in Höchenschwand Kontakt aufgenommen. Diese erklärten sich bereit, die gute Sache zu unterstützen“, erzählte Alexander Porten, Ministrant und Mitglied im Vorstand der Kolpingfreunde. Andreas Görlich übernahm ab Dezember die sportliche Vorbereitung der rund 25 Läufer. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags wurde regelmäßig trainiert.

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In den Wintermonaten wurde eine Laufstrecke rund um das Loipenhaus ausgesucht. „Ab dem Frühjahr trainierten wir am Dumrig in Höchenschwand„, erzählte Porten. Pro Trainingseinheit wurden zumeist Distanzen bis zu sechs Kilometer gelaufen. Optimal vorbereitet ging es am vergangenen Sonntag an den Start in Schluchsee. Damit die Gruppe unter den rund 2700 Teilnehmern als Starter der Kolpingfreunde erkennbar war, liefen alle in einem einheitlichen Trikot in oranger Farbe. Neun Läufer, die auch sonst regelmäßig den Laufsport ausüben, starteten auf der langen Distanz von 18,2 Kilometer. Ein Großteil der Jugendlichen und einige Erwachsene wählten die 10,4 Kilometerstrecke und die jüngsten Kolpingmitglieder starteten im Juniorcup (2,1 Kilometer).

Läufer legen 150 Kilometer zurück

Insgesamt wurde von allen Läufern eine Distanz von 150 Kilometern zurückgelegt. Fünf Firmen und Gastronomen aus Höchenschwand (Klinik St. Georg, Fachkliniken Sonnenhof, Bauunternehmen Schmidt, Heizung Sanitär Zimmermann, Wellnesshotel Nägel) sowie Ellen Arnold (private Spenderin) aus der Schweiz honorierten diese außergewöhnliche Aktion mit acht je Kilometer. Die stolze Summe von 1200 kommt nun Pater Neuenhofer in Bolivien zu Gute. „Wir haben uns für die Projekte des Paters für die Straßenkinder von La Paz in Bolivien entschieden, weil wir sicher sein wollten, dass dieser Betrag auch tatsächlich dort ankommt,“ sagte Porten.