Bestens auf die Adventszeit einstimmen konnten sich die Besucher beim Höchenschwander Weihnachtsmarkt am Freitag und Samstag im Hotel „Adenia“. Der Weihnachtsmarkt, der wieder von Thom Trachsel und Daniel Ackle veranstaltet wurde, ist zwar immer gut besucht, ein Gedränge gibt es dabei aber nicht.

Allerdings wird es die Veranstaltung in dieser Form nicht mehr geben, denn das Hotel hat den Besitzer gewechselt und soll dem Vernehmen nach abgerissen werden. Wie es weitergeht, steht noch nicht endgültig fest. Anlässlich der zurückliegenden Terminkalenderbesprechung der Höchenschwander Vereine wurde darüber nachgedacht, den Markt zukünftig in den überdachten Stellplätzen des Rathauses zu veranstalten.

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Zwölf Aussteller hatten sich an dem Weihnachtsmarkt beteiligt. Von Beginn an dabei war die katholische Frauengemeinschaft aus Höchenschwand. Die Frauen hatten in den vergangenen Tagen in dem Hotel ihre Advents- oder Türkränze sowie Gestecke gebastelt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf, die meisten unserer 50 Arbeiten sind weggegangen“, sagte Mary Tröndle vom Vorstand der Frauengemeinschaft.

Weihnachtsaccessoires und Praktisches

Neben Weihnachtsaccessoires wie Kerzen oder Weihnachtskugeln fanden die Besucher auch Schmuck oder Kleidung. Auch Wellnessprodukte und Geschenkgutscheine für Massagen gab es. Nathalie Angileri aus Unteralpfen, die sich zum zweiten Mal beteiligte, widmete sich künstlerisch dem Thema Schwangerschaft und bot den angehenden Eltern Babybauchabdrücke oder 3D-Hand- und Fußabdrücke an. Sie äußerte sich ebenfalls zufrieden, denn viele angehende Eltern ließen sich bei ihr beraten.

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Dass die Betreiber des Hotels aus der Schweiz kamen, merkte man auch am Verpflegungsangebot. Neben Kaffee, Kuchen und Glühwein gab es „Schweizer Chäsbrätel“ (Raclette auf Brot). So waren die Tische und Stühle immer gut gefüllt. Die musikalische Unterhaltung übernahmen der Höchenschwander Gospelchor und die Sänger des Schweizer A-cappella-Ensembles 4tune.