Manfred Fehrenbacher bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender des gemischten Chors Amrigschwand. Er ist bei den von Bürgermeister Sebastian Stiegeler geleiteten Wahlen in der Hauptversammlung ebenso einstimmig bestätigt worden, wie sein Stellvertreter Manfred Schmidt, Kassiererin Astrid Baumgartner, Schriftführerin Dagmar Pichler sowie die Beisitzer Karin und Thomas Schmidt und Gisela Fehrenbacher.

Die Berichte des Vorsitzenden, von Chorleiterin Gisela Satzer und Schriftführerin Dagmar Pichler zeugten von einem arbeitsreichen und erfolgreichen Vereinsjahr. So bewältigten die 25 Sänger 27 Proben und 13 Auftritte bei verschiedenen kirchlichen und weltlichen Anlässen in Höchenschwand, darunter zwei Liederabende zusammen mit dem Kirchenchor Höchenschwand und zwei Heimatabende mit der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern. Einen zusätzlichen Auftritt bestritt das Frauenchörle des Vereins.

Manfred Fehrenbacher erinnerte an das im August gestorbene Gründungs- und Ehrenmitglied Olga Baumgartner. In seinem Rückblick stellte Fehrenbacher neben dem Erfolg des Grillhocks im August besonders den guten Besuch und die vergnügliche Stimmung bei den drei Theaterabenden in der Attlisberger Halle heraus. Die Theaterspieler des Vereins hatten an Ostern und am darauffolgenden Wochenende mit dem Schwank „Zu früh gefreut“ begeistert. Auch 2020 seien wieder Theateraufführungen geplant.

Mit Rücksicht auf den Altersdurchschnitt des Chors beschloss die Versammlung, dass der Chor nur noch an zwei Abenden die Bewirtung übernehmen wird. Es ist angedacht, die Bewirtung für einen weiteren Abend einem örtlichen Verein anzubieten.

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Gisela Satzer bescheinigte den Chormitgliedern, während des ganzen Jahres das Beste gegeben zu haben. Als Höhepunkte bezeichnete sie die Auftritte beim Besuch in der Höchenschwander Partnergemeinde Arradon vom 28. August bis 2. September. Sie erinnerte besonders an das Singen in der Kirche. „Unser kleiner Chor hat durch den natürlichen Hall in dem Gotteshaus fantastisch geklungen, die Gottesdienstbesucher waren begeistert“, lobte die Chorleiterin. Bei den zwei Liederabenden im Kursaal sah Gisela Satzer die Notwendigkeit einer Änderung. Der Besuch dieser Konzerte nehme Jahr für Jahr ab. In diesem Zusammenhang sagte Bürgermeister Sebastian Stiegeler die Unterstützung der Gemeinde zu.

Elf Termine stehen für 2020 fest. Bereits am vergangenen Sonntag hat der Chor beim Seniorennachmittag der Landfrauen gesungen. Neben den Theaterabenden im April und dem Josefsfest am 3. Mai sind am 17. Juni und 7. Oktober zwei Liederabende eingeplant. Der traditionelle Grillhock wurde auf den 31. Juli festgelegt. Für guten Probenbesuch wurden 13 Sänger geehrt. Nie gefehlt hatte Chorleiterin Gisela Satzer.