Die Mitglieder des kirchlichen Baufördervereins Erzbischof Oskar Saier sind mit ihrem Vorstandsteam zufrieden. Bei den von Stefan Dorfmeister geleiteten Wahlen in der Hauptversammlung bestätigten sie einstimmig ihren Vorsitzenden Thomas Kaiser. Dieser kündigte an, bei den Wahlen in zwei Jahren nicht mehr kandidieren zu wollen. Bestätigt wurden außerdem Andreas Ebi (Stellvertreter), Hanni Ebner (Schriftführerin), Bernd Vogelbacher (Kassier), Patrick Schachner (Beisitzer) sowie die Kassenprüfer Alois Heinen und Gerd Benz. Nach den Regularien des Vereines gehört dem Vorstand auch Heinz Kohlbrenner als Vertreter des Pfarrgemeinderates an.

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Thomas Kaiser gab einen kurzen Tätigkeitsbericht ab. So hatte sich der Vorstand im vergangenen Jahr zu einer Sitzung getroffen. Am Gebäude des Gemeindezentrums und am Inventar seien im zurückliegenden Vereinsjahr keine Investitionen notwendig geworden, berichtete Thomas Kaiser. Anders sähe dies bei der Marienkapelle aus. Seit 2015 ist der Förderverein auch für die Erhaltung dieses kleinen Gotteshauses zuständig. Hier komme es immer wieder zu Sachbeschädigungen und Einbrüchen, sagte Kaiser.

Zwei Einbrüche in die Kapelle

Über einen besonders gravierenden Fall, der sich in der Nacht auf den 3. März zugetragen hatte, berichtete er ausführlicher. Jugendliche hatten die Kapelle aufgesucht, um im Anschluss an eine Fastnachtsveranstaltung weiter zu feiern. Offensichtlich alkoholisiert verstreuten und beschädigten sie den Blumenschmuck und die ausgelegten Schriften. Auf dem Boden verschütteten sie zudem eine große Menge Kerzenwachs.

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Vor allem durch das Kerzenwachs sei erheblicher Schaden entstanden, denn der Boden musste von einer Fachfirma mit großem Aufwand gereinigt werden. Dank zweier Zeugen konnten zwar die Täter ermittelt und zwischenzeitlich auch verurteilt werden. „Leider bleiben wir aber auf unserer Forderung von 380 Euro sitzen“, bedauerte Kaiser. Ein weiterer erheblicher Schaden entstand bei einem Einbruchsversuch am 31. August.

Renovierung geht weiter

Die seit Längerem laufenden Renovierungsarbeiten am Gebäude der Kapelle seien zwischenzeitlich abgeschlossen, berichtete Kaiser weiter. In diesem Zusammenhang dankte er einer örtlichen Baufirma, die ein Drittel der Kosten als Spende übernommen hatte. Weiterhin dankte Kaiser Waltraud Ebner aus Höchenschwand, die sich um den Kerzenvorrat in der Kapelle kümmere. „Die Einnahmen aus dem Verkauf der Opferlichter sind für den Förderverein sehr wichtig“, unterstrich Kaiser.

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Präses Pfarrer Ivan Hoyanic dankte dem Vorstandsteam für sein Engagement um den Erhalt des Gemeindezentrums, aber auch für den Einsatz bei der Marienkapelle. Da der Förderverein im nächsten Jahr zehn Jahre besteht, kündigte der Pfarrer an, dies mit einem Gedenkgottesdienst für den Namenspatron Erzbischof Oskar Saier feiern zu wollen.

Der kirchliche Bauförderverein Erzbischof Oskar Saier wurde am 25. Oktober 2010 gegründet. Er hat 36 Mitglieder, darunter auch zwei Vereine. Informationen erteilt Thomas Kaiser, Telefon 07672/28 75.

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