Die 19. Internationale Sommersingwoche ist mit einem Empfang im Foyer der Höchenschwander Schule durch den Tourismuschef Sebastian Stiegeler gestartet. Neben dem Singen liegt ein Schwerpunkt der Woche in der Ausbildung der Stimme. Neue Leiterin ist Burga Schall aus Ühlingen-Birkendorf. Höhepunkt der Singwoche ist ein Abschlusskonzert am Freitag, 3. August, 20 Uhr, in der katholischen Kirche St. Michael.

Auch Stammgäste dabei

„Ich freue mich, dass ich wieder 27 Sängerinnen und Sänger, darunter auch einige Stammgäste, hier begrüßen darf. Dies zeigt den Stellenwert dieser von Erwin Schnyder ins Leben gerufenen Veranstaltung“, sagte Sebastian Stiegeler in seiner Begrüßung. Wie im vergangenen Jahr kamen die Teilnehmer überwiegend aus der benachbarten Schweiz und dem südbadischen Raum.

Burga Schall (rechts) beim Einsingen.
Burga Schall (rechts) beim Einsingen. | Bild: Stefan Pichler

Die neue Leiterin der Singwoche, Burga Schall, kennt die Höchenschwander Singwoche. „Vor 16 Jahren habe ich im Rahmen eines Dirigierkurses daran teilgenommen“, erinnerte sich Burga Schall. Nach Abschluss des Kurses habe sie mit der Übernahme eines Frauenchors in der Schweiz und eines gemischten Chors in Stühlingen ihre Tätigkeit als Chorleiterin begonnen. Schon vor einem Jahr sei sie gefragt worden, ob sie als Nachfolgerin von Heike Sandhöfner als Stimmbildnerin bei der Singwoche einsteigen könne. Dies sei aber nicht möglich gewesen, da sie bereits ihren Urlaub gebucht hatte. In diesem Jahr habe sie aber gerne zusammen mit Birgitt Rogg die Leitung der Singwoche übernommen.

Ausbildung der Stimme begleiten

Neben dem Einstudieren des Abschlusskonzerts werde sie als Stimmbildnerin arbeiten. Zu ihrer Methodik befragt, meinte Burga Schall, dass es so viele Gesangstechniken gebe, dass ein Stimmbildner nichts anderes machen könne, als die Sänger bei der Ausbildung der Stimme zu begleiten und Hilfestellungen zu geben. „Jeder muss seine eigene Stimme finden“, sagte dazu Burga Schall.

Kirchenmusik zum Abschluss

Für das Abschlusskonzert am Freitag haben sich Birgitt Rogg und Burga Schall auf die geistige Musik festgelegt. „Da wir ja die Stimmverteilung innerhalb der Teilnehmer der Singwoche vorher nicht kennen, haben wir einfach geistige Literatur kreuz und quer durch die Jahrhunderte vorbereitet“, sagte Burga Schall. Diese Musikrichtung habe sich aber auch ergeben, denn das Abschlusskonzert werde in der Kirche gegeben und als Begleitinstrument werde eine Orgel spielen. „Wir werden mit einem gregorianischen Gesang anfangen. Das Programm des Konzertes geht dann aber bis in die Moderne“, macht Burga Schall neugierig. Bis zum Konzert werden nun die Sänger zwei Mal täglich proben und ihre Stimme mit Burga Schall ausbilden.