Beste Fastnachtsunterhaltung boten am Samstagabend die Mitwirkenden beim 37. Dorfzunftabend im Kursaal des Haus des Gastes in Höchenschwand mit einer bunten Mischung aus humorvollen Wortbeiträgen, Showtänzen, akrobatischen Turneinlagen, kleineren Videoclips und viel Musik. Nicole Heilmeier erzielte als bestens aufgelegt Powerfrau immer wieder Lacherfolge als Ansagerin und Antreiberin des Publikums. Die Umbaupausen überbrückte die „Zäpflemusik“ unter der Leitung von Ludwig Kefer. Der langjährige Säckelmeister der Narrenzunft Tannenzäpfle, Armin Kessler, wurde von Narrenvogt Axel Pitschuch mit dem Verbandsorden in Silber geehrt (wir werden noch berichten).

Eindeutig: Nicole Heilmeier (Mitte) fordert das Publikum zum Applaudieren auf. Links ihre Tochter Marie, rechts Janine Behringer. Bild: Stefan Pichler
Eindeutig: Nicole Heilmeier (Mitte) fordert das Publikum zum Applaudieren auf. Links ihre Tochter Marie, rechts Janine Behringer. Bild: Stefan Pichler

Nicole Heilmeier startete in Anlehnung an der von Luise Kinseher bekannt gewordenen Figur der „Mama Bavaria“ vom Münchner Nockherberg, als „Mutter Hacho“ mit einer „Fastenbierrede“ in das Programm. Den Fassanstich übernahmen die Ehefrauen von Bürgermeister Stefan Dorfmeister und Zunftmeister Martin Hagenbucher, Petra und Donna.

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Als Thema wählte Heilmeier den anstehenden Wandel im Dorf durch die Kommunalwahlen im Mai und die Bürgermeisterwahl im September, da ja, wie bekannt, auch Stefan Dorfmeister nicht mehr antritt. In humorvoller Weise tadelte Mama Hacho ihre „Kinder“. Lacherfolge erzielte sie mit ihrem Vorschlag, dass doch die Ehefrau des Bürgermeisters kandidieren solle, dann müssten bei deren Wahl die Namenschilder im Rathaus nicht ausgetauscht werden.

Früher war alles besser

Ehrenzunftmeister Thomas Kaiser erinnerte in seinem Vortrag daran, wie es früher war. Besonders widmete er sich dabei dem alten Rathaus in der Waldshuter Straße, das nun bald abgerissen wird. Jutta Gramlich und Olaf Jung beleuchteten als „Opa und sin Enkele“ das Dorfgeschehen und wie immer sorgte Andrea Gunkel für Heiterkeit, sie trat diesem Jahr als Oma auf. Aber auch der närrische Nachwuchs ist im Kommen. Locker erzählten Janine Behringer und Marie Heilmeier als „Engele und Teufele“ über Gegebenheiten aus dem Dorf und führten als Assistentinnen der Mutter „Hacho“ auch durch das Programm.

Anspruchsvoll: Markus Looss bei seiner Gesangseinlage in der der Spielshow "Next Bürgermeister für Höchenschwand". Bild: Stefan Pichler
Anspruchsvoll: Markus Looss bei seiner Gesangseinlage in der der Spielshow "Next Bürgermeister für Höchenschwand". Bild: Stefan Pichler

Andreas Zimmermann, Stefan Schneider und Marc Geng sorgten mit ihrer großen Samstagabend-Show für Begeisterung. Sie forderten unter dem Motto „Next Bürgermeister für Höchenschwand“ die Kandidaten Nicole Heilmeier, Markus Looss und Martin Hagenbucher zu einem Wettstreit heraus. Diese mussten dabei ihre sportlichen, rhetorischen und musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Natürlich sorgte die Jury, bestehend aus Heidi Klum (Marc Geng) und Bürgermeister Stefan Dorfmeister, für einen ausgeglichen Endstand. Die „Wandergruppe Petra“ begeisterte mit ihrer gymnastischen Show „Heiteres Beruferaten“.

Umjubelt: Einer der Höhepunkte war der Showtanz der katholischen Frauengemeinschaft Höchenschwand. Bild: Stefan Pichler
Umjubelt: Einer der Höhepunkte war der Showtanz der katholischen Frauengemeinschaft Höchenschwand. Bild: Stefan Pichler