Mit einem abwechslungsreichen Programm gelang der Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern am Freitag und Samstag ein vielversprechender Auftakt zur viertägigen Jubiläumsfeier aus Anlass ihres 60. Geburtstages.

Musikalische Gäste aus dem Allgäu und aus Wien

„Die Brasserie“ aus Friedrichshafen, „Erwin & Edwin“ aus Wien und die „Schwindlingen 15“ aus dem Allgäu sorgten an beiden Tagen für ein volles Festzelt und beste Partylaune bei den Besuchern.

<strong>Anstich:</strong> Bürgermeister Stefan Dorfmeister, Dirigent Thomas Baumgartner, Schulleiter Arno Wagner, Ehrendirigent Adolf Baumgartner, der Frauenbeauftragte der Trachtenkapelle Klaus Danner und der Vorsitzende der Trachtenkapelle Patrick Schachner (von links) beim obigtorischen Fassanstich.
Anstich: Bürgermeister Stefan Dorfmeister, Dirigent Thomas Baumgartner, Schulleiter Arno Wagner, Ehrendirigent Adolf Baumgartner, der Frauenbeauftragte der Trachtenkapelle Klaus Danner und der Vorsitzende der Trachtenkapelle Patrick Schachner (von links) beim obigtorischen Fassanstich.

Nach dem Fassanstich durch Bürgermeister Stefan Dorfmeister am Freitag unterhielt zunächst die Trachtenkapelle Obermettingen unter der Leitung ihres Dirigenten Horst Malzacher mit einer bunten Mischung aus traditioneller Blasmusik und Gesangstiteln aus der Volksmusik- und Schlagerszene.

Nach Blasmusik gibt es Hip-Hop und Reggae

Die Umbaupause bis zum Auftritt der „Brasserie“ überbrückten die Tänzerinnen „Dance for Fun“ aus Häusern.

Anschließend begeisterten die zehn Musiker aus Friedrichshafen Festbesucher jeden Alters. Mit einer Mischung aus Brass, kombiniert mit Hip-Hop, Ska- und Reggae-Elementen sorgen "Brasserie" für eine tolle Stimmung im Festzelt.

Die Musiker des Musikvereins Menzenschwand waren begeistert von dem Auftritt "Der Schwindlingen 15".
Die Musiker des Musikvereins Menzenschwand waren begeistert von dem Auftritt "Der Schwindlingen 15".

Bei Titeln wie „Und die Chöre singen für dich“, „Schrei nach Liebe“ oder der Neuvorstellung der Gruppe „Sonnenbrand am Bodensee“ wurde gesungen und getanzt. Erst nach drei Zugaben durften die Musiker die Bühne wieder verlassen.

Den musikalischen Schlusspunkt am Freitagabend setzte die Band „Erwin& Edwin“ aus Wien. Die vier Musiker vereinen Elektronik und Blasmusik zu einem völlig neuen Musikstil.

<strong>Logenplatz:</strong> Diese drei Frauen genießen sichtlich die Fahrt auf dem Traktor durch Höchenschwand.
Logenplatz: Diese drei Frauen genießen sichtlich die Fahrt auf dem Traktor durch Höchenschwand.

Das Programm am Samstagnachmittag gestalteten die Jugendkapellen aus Bernau und Amrigschwand-Tiefenhäusern. Ein besonderer Höhepunkt für die Besucher war dabei eine Oldtimer-Traktorenausstellung mit einer abschließenden Rundfahrt der historischen Schnauferl durch Höchenschwand.

600 Besucher singen lautstark mit

Für Begeisterung sorgten dann am Abend die „Schwindligen 15“. Mit einem Programm aus Polka- und Marschmusik, gewürzt mit einigen Gesangstiteln und solistischen Einlagen auf dem Alphorn, der Trompete, dem Flügelhorn und der Tuba, versetzten die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Alexander Pfluger die gut 600 Besucher im Festzelt sofort in beste Stimmung.

Lautstark sang das Publikum am Ende des ersten Konzertteiles den Text der Zugaben „Auf der Vogelwiese“ und „Dem Land Tirol die Treue“ mit.

Dass die „Schwindlingen 15“ auch das Genre der Rock-, Schlager- und Popmusik perfekt beherrschen, bewiesen sie nach einer kleinen Umbaupause. Dazu hatten einige Blasmusiker ihre Instrumente gegen Keyboard, Gitarre und E-Bass eingetauscht.

Beste Partystimmung gab es beim Konzert der Band "Brasserie" aus Friedrichshafen.
Beste Partystimmung gab es beim Konzert der Band "Brasserie" aus Friedrichshafen.

Als Gesangssolisten überzeugten Steffi und Raible. Unter dem Motto „Party-Power“ folgten nun Titel wie „Atemlos“, „I will z`ruck zu dir“ oder „Hulapalu“, aber auch Evergreens von Udo Jürgens wie „Mit 66 Jahren“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Ich war noch niemals in New York.

Kurz um, ein Aufgalopp der viertägigen Feierlichkeiten wie aus dem Bilderbuch. Bis zum frühen Morgen wurde gesungen und getanzt.