Krügers Alter und vorherige Kandidaturen

Bild: Linke, Frank

Mit 61 Jahren ist Manfred Krüger der älteste der drei Kandidaten. Er kann nur eine achtjährige Amtszeit absolvieren. Seine Meinung: „Acht Jahre gute Arbeit zu leisten sind besser als 20 Jahre Stillstand. Ich habe dafür auch die längste Erfahrung und kann schnell loslegen, denn ich decke mit meiner jetzigen Tätigkeit alles ab, was von einem Bürgermeister erwartet wird.“

Dass er bereits zweimal vergeblich für das Amt kandidiert hat, nimmt er sportlich: „Beim ersten Mal habe ich es einfach probiert, beim zweiten Mal war ich mit mehr Ernst bei der Sache. Nach meiner Niederlage hatte ich die Sache eigentlich abgehakt.“ Doch Christof Bergers überraschender Rückzug habe ihn für einen dritten Anlauf motiviert, sagt Krüger

Dröses Verbindungen und Geschäftstätigkeit

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In vielen Bereichen und Vereinigungen in der Gemeinde ist Christian Dröse oft sogar an vorderster Front aktiv, zudem ist er selbständiger Unternehmer. Besteht da die Gefahr der Interessensüberschneidung oder der Klüngelei? Dröse betont: „Auf keinen Fall. Wenn man Bürgermeister ist, kann man sich Klüngelei nicht erlauben. Das geht nur im Miteinander.“

In diesem Sinne sei auch die Übergabe der eigenen Firma an seine Frau Sabine bereits in die Wege geleitet. Seit Beginn des Wahlkampfes führe sie die Geschäfte und Mitarbeiter ohnehin im Alleingang.

Mickels fehlende Fachkenntnis und Erfahrung

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Von Beruf dioplomierte Landschaftsökologin und Naturpädagogin – kann so jemand auch Bürgermeister? Annekatrin Mickel bejaht ausdrücklich. Auch sei sie zwar „im Herzen grün“ aber bewusst parteilos in die Kandidatur gegangen: „Ich möchte mich auf Fakten konzentrieren und die Grabenkämpfe bewusst verlassen. Ich bin für alle guten Ideen offen.“

Zwar sei sie kein Zahlenmensch, aber durch frühere Tätigkeiten in der Lage sich einzuarbeiten. Dass sie als Zugezogene möglicherweise im Gemeinderat unter die Räder kommen könnte, glaubt sie nicht: „Ich bin angekommen und in ein großes Netzwerk eingebunden. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung und kann mir bei den Mitarbeitern kompetente Unterstützung holen.“