Die Zahl der Einsatzstunden steigt und steigt, 85 Helfer sind inzwischen für die Soziale Börse/Nachbarschaftshilfe Hotzenwald für ihre Mitmenschen im Einsatz . In der Hauptversammung am Mittwoch, in der der Vorstand um die Vorsitzende Claudia Huber im Amt bestätigt wurde, präsentierte Einsatzleiterin Monika Gerspacher die beeindruckende Bilanz. Zwar fielen einige Aktivitäten der Corona-Pandemie zum Opfer, aber dennoch ging einiges.

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Seit nunmehr zehn Jahren sind die Helfer der Sozialen Börse/Nachbarschaftshilfe auf dem Hotzenwald unterwegs, um auf den verschiedensten Gebieten Hilfe zu leisten. Und seit zehn Jahren steigt die Zahl der Einsatzstunden kontinuierlich an. Gestartet war man 2011 mit 83 Einsatzstunden, ein Jahr später waren es bereits 842 Stunden. Im vergangenen Jahr weist die Bilanz trotz Corona 7831 Stunden, geleistet von 78 Helfern, aus.

Zahl der Helfer steigt weiter

Und die Zahl von Helfern und Einsatzstunden steigt immer noch: Inzwischen packen 85 Helfer mit an, bis jetzt wurden 7055 Stunden verzeichnet. Hochgerechnet auf das ganze Jahr seien rund 9400 Einsatzstunden zu erwarten, sagte Einsatzleiterin Monika Gerspacher, eine „Mordssteigerung“. Über ihren üblichen Einsatz waren einige Helfer Anfang des Jahres noch in anderer Sache tätig: Sie begleiteten sechs Senioren ins Kreisimpfzentrum nach Tiengen.

Weitere Aktivitäten der Sozialen Börse, wie die Mittagstische in Herrischried und Rickenbach, das Trauercafé und die Helfenden Hände für osteuropäische Freuen, mussten vorübergehend eingestellt werden, der Mittagstisch wird inzwischen wieder angeboten. Eines betonte Schriftführerin Regina Neuhaus: Die Helfer versuchen während der Corona-Zeit, einiges aufzufangen, damit die Vereinsamung gerade der älteren Mitbürger nicht überhand nimmt.

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Für die Helfer stand eine Fortbildung in Sachen Kinästhetics auf dem Programm, ein maximaler Zugewinn für die Helfer in Sachen in Sachen Bewegungsabläufe im Umgang mit den Klienten, für sich selbst und auch für die Klienten, erklärte Regina Neuhaus.

Die Soziale Börse hat sich inzwischen einem Netzwerk mit rund 100 Nachbarschaftshilfen in der Erzdiözese angeschlossen, eine gute Lobby, der es zu verdanken ist, das die Verdiensthöchstgrenze der Helfer von 2400 auf 3000 Euro heraufgesetzt werden konnte, so die Schriftführerin. Und auch an einem Regionaltreffen von Nachbarschaftshilfen nahmen die Mitglieder teil, eine Zusammenarbeit, etwa bei Fortbildungen, wird angedacht.

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Im Vorstand bleibt in den kommenden zwei Jahren alles beim Alten, die Vorsitzende Claudia Huber, ihrer Stellvertreterin Elisabeth Ebner, Einsatzleiterin Monika Gerspacher, Kassierer Eugen Matt, Schriftführerin Regina Neuhaus sowie die Beisitzer Gaby Frommherz und Paul Eschbach wurden im Amt bestätigt.

„Ihr macht ganz, ganz tolle Arbeit“, erklärte Bürgermeister Christian Dröse und zeigte sich beeindruckt von der „Wahnsinnsarbeit“. Für die Seelsorgeeinheit fand Diakon Günther Kaiser ebenfalls anerkennende Worte: „Wir sind stolz auf Euch. Aus einem kleinen Pflänzchen ist ein großer Baum geworden.“