Teils freundlich lächelnd, teils grimmig schauend kamen die Kürbisse daher, die Kinder gemeinsam mit Eltern und Großeltern beim ersten Kürbisfest im Wagenschopf des Freilichtmuseums Klausenhof geschnitzt hatten. Rund 30 Kinder waren mit viel Freude von der Partie. „Kürbisse und Herbst gehören einfach zusammen“, sagte Klausenhofbetreuerin Britta Kaiser. Und da lag es nahe, zu einem Kürbisfest mit Kürbisschnitzen für Kinder und ganze Familien anzubieten, denn „gemeinsam macht es mehr Spaß“. „Eine weitere Attraktion in der Neukonzeption des Klausenhofes“, fügte Bürgermeister Christian Dröse an.

Liebevoll war der Wagenschopf dekoriert wurden. Die Kürbisse hatte Britta Kaiser bei einem Landwirt in Rippolingen besorgt. Nachdem sich die Kinder ihren Kürbis ausgesucht hatte, galt es, die Entscheidung über das Motiv zu treffen. Motive und Blaupapier zum übertragen auf den Kürbis lagen bereit. Aber nicht jeder machte von den Vorlagen Gebrauch. Beispielsweise hatte der elfjährige Fabian aus Herrischried ein eigenes Motiv entworfen. Sein Kürbis solle höhnisch grinsen, sagte er.

Gemeinsam geht es besser, dass stellten Giulien (links) und Fabian schnell fest.
Gemeinsam geht es besser, dass stellten Giulien (links) und Fabian schnell fest. | Bild: Christiane Sahli

Nicht nur Kinder aus den Hotzenwaldgemeinden waren gekommen, auch eine Familien aus Hessen, die derzeit Urlaub in Görwihl macht, freute sich über das Angebot. Mit viel Eifer und Spaß waren die Kinder bei der Sache. Zum Abschluss des Kürbisfestes erleuchteten die mit Kerzen versehenen kleinen Kunstwerke am Abend den Wagenschopf stimmungsvoll.

Wenn sich das Kürbisfest als Erfolg erweisen sollte, werde es im kommenden Jahr im Terminkalender stehen, hatte Britta Kaiser zu Beginn gesagt. Daran dürfte angesichts des Zuspruchs wohl kein Zweifel bestehen.