Von außen sieht die neue Gemeinschaftsschule Hotzenwald bereits fertig aus. Im Inneren geht es nun noch daran, die Möblierung zu beschaffen. Der Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung grünes Licht für die Anschaffung von Möbeln für Schüler für rund 73.181 Euro bei der Firma VS Vereinigte Spezialmöbel aus Tauberbischofsheim gegeben, sie war einziger Bieter. Möbel für das Personal mit einem Kostenaufwand von rund 37.980 Euro werden von der Firma Bürotechnik & EDV-Support GmbH aus Lörrach, als günstigster Bieter von drei Firmen, beschafft. Zusammen mit der Werkraumausstattung, mit Kosten von rund 52.630 Euro, lagen die Preise in dieser Gruppe um 1,8 Prozent oder rund 2903 Euro über der Kalkulation, wie Bürgermeister Christian Dröse erfreut feststellte.

Straße für Elterntaxis gesperrt

Über eine Ersparnis rund um den Schulhausbau von circa 20.000 Euro kann sich die Gemeinde zudem freuen, da eine geplante Busbucht, nach Begutachtung durch die SBG, nicht notwendig ist. Bürgermeister Dröse informierte zudem darüber, dass die Straße zur Schule zukünftig ganztags für den Privatverkehr gesperrt sein wird und nur noch Busse zugelassen sind. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem die sogenannten „Elterntaxis“ von der Schule ferngehalten werden.

Zuschuss

Für den dritten Abschnitt des Neubau- und Sanierungsprojekts der Gemeinschaftsschule Hotzenwald bekam die Gemeinde kürzlich die Zusage über 700.000 Euro aus dem Ausgleichstock des Landes Baden-Württemberg. Bürgermeister Cristian Dröse zeigte sich sehr erfreut über den hohen Betrag. „Wir sind froh, dass wir das Geld für den Schulhausbau bekommen konnten“, erklärte er.

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Mit Mitteln aus dem Digitalpakt Schule 2019 bis 2024 („Leihgeräte für Lehrkräfte“), die das Land Baden-Württemberg zur Verfügung stellt, können Endgeräte für Lehrkräfte beschafft werden, die im Unterricht, für den Fernunterricht sowie zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung verwendet werden können. Von diesem Angebot macht nun auch Herrischried Gebrauch. 22 Geräte zum Preis von rund 19.608 Euro konnten so angeschafft werden.

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Allerdings gelang die Beschaffung erst im zweiten Anlauf. Auf die erste Ausschreibung gingen keine Angebote ein, berichtete Bürgermeister Dröse. Erst nachdem mehrere Firmen erneut angeschrieben und angerufen wurden, gingen zwei Angebote ein. Das Angebot der Firma Zentner aus Herrischried war das günstigere. Die Entscheidung zur Beschaffung wurde in einer Eilentscheidung von der Verwaltung getätigt, da eine sofortige Bestellung der Geräte aus einem „Sonderpool“ erfolgen musste, wie Dröse erklärte.