Aus den Reihen der Anwohner der Herrischrieder Talstraße kam die Anregung, die Straße ab der nördlichen Einmündung Hauptstraße bis zur südlichen Gabelung der Talstraße als „Zone 30“ auszuweisen.

Ergebnis der Verkehrsschau

Im Zuge einer Verkehrsschau am 12. November kam unter anderem dieses Anliegen zur Sprache, mit einem ernüchternden Ergebnis, dass dies in dieser Straße nicht möglich ist. Laut der Straßenverkehrsordnung werde keine Möglichkeit zur Umsetzung eingeräumt, berichtete Bürgermeister Christian Dröse den Gemeinderäten in der Sitzung am Montagabend.

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Auch eine streckenbezogene Temporeduzierung sei ebenfalls nicht durchsetzbar. Laut der Verkehrsbehörde wird die Straße nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft. In der Straße werden über eine Anlage seit geraumer Zeit schon Geschwindigkeitsmessungen gemacht, allerdings lagen zum Zeitpunkt der Sitzung keine Ergebnisse vor.

Messungen abwarten

Seitens der Gemeinde wurde daraufhin nach einem Alternativvorschlag gesucht, um zumindest zu versuchen, den Verkehr in diesem Bereich zu beruhigen. Dröse stellte den Vorschlag vor, mittels mobilen Blumenkübeln, wie es bereits schon in der Sägestraße und der Liftstraße praktiziert wird, den Verkehr zu verlangsamen.

Stimmen der Gemeinderäte

Die Gemeinderäte waren eher zögerlich, was die Verkehrsberuhigung mittels Blumenkübeln angeht. FW-Gemeinderat Michael Arzner plädierte dafür, erst einmal die Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen abzuwarten. Bedenken über die Blumenkübeln in der doch recht engen Straße hatte auch Gemeinderätin Hannelore Thiel (FW). Prophylaktisch soll nun die Beschaffung von zwei Blumenkübeln in den neuen Haushalt eingeplant werden. Im nächsten Jahr soll dann erst eine Entscheidung getroffen werden, ob Blumenkübel aufgestellt werden.