Einen denkwürdigen Tag nannte Herrischrieds Bürgermeister Christian Dröse den Montag, war er doch in die Lochmatt gekommen, um dem neuen Bauhofleiter seine offizielle Ernennungsurkunde zu überreichen. Zum 1. Mai wurde Karl-Heinz Peduzzi neuer Leiter des Herrischrieder Bauhofs. Er löst damit sozusagen eine Institution ab. Ludwig Knöpfle, der zum 1. Februar 1978 auf den Bauhof gekommen war und über Jahrzehnte hinweg dessen Geschicke in seinen Händen hielt, ist zum 30. April in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt. Seine Verabschiedung soll in der nächsten Mitarbeiterversammlung stattfinden.

Bereits gut eingearbeitet

Auch Karl-Heinz Peduzzi ist indes kein Neuling auf seinem Gebiet. Seit 19 Jahren bereits ist er auf dem Bauhof tätig, „ein Eigengewächs“, wie Dröse es formulierte, und daher ein wahrer Glücksfall, stammt er doch aus Herrischried und kennt hier jeden Weg und jeden Steg. „Meinen Vertrag unterschrieben habe ich noch bei Bürgermeister Roland Baumgartner“, erinnert sich Peduzzi. Dröse ist damit bereits sein dritter Dienstherr. Er selbst arbeitet in einem Viererteam, wobei einer seiner Kollegen noch mit einer halben Stelle als Klärwärtervertreter tätig ist.

Vielseitigkeit als Reiz

Mehr als 100 Kilometer Straßen- und Wegenetz betreut der Herrischrieder Bauhof. Er ist verantwortlich für den Winterdienst und für die Grünanlagen, und auch die Ruhebänke bessert der Bauhof aus. „Wir machen möglichst viel selbst, sind eigentlich Mädchen für alles, und diese Vielseitigkeit unserer Arbeit ist auch gerade das, was mir schon immer Spaß gemacht hat“, schwärmt Peduzzi. Immer wieder gebe es neue Herausforderungen, etwa durch die neue Schule. Er freue sich auf jede Aufgabe, die an den Bauhof herangetragen werde. Nach der Übergabe der Ernennungsurkunde stieß Bürgermeister Christian Dröse noch bei einem coronakonformen Vesper mit dem Bauhofteam auf dessen neuen Leiter an.