Das Fest der goldenen Hochzeit können am heutigen Samstag Franz und Ingrid Egle feiern. Das Jubelpaar erfreut sich einer guten Gesundheit. Alle Arbeiten in und um das Eigenheim können noch problemlos selber getätigt werden.

Ingrid Egle kam 1953 in Goldhausen auf die Welt. Sie besuchte die Volksschule und ging dann mit ihrer Großmutter 1963 nach Herrischried. Im damaligen „Löwen“ in Bad Säckingen machte sie anschließend eine Lehre als Köchin. „Das war ein sehr gutes Haus“, betonte Ingrid Egle. Ein halbes Jahr war sie anschließend in Bad Peterstal, ehe sie im Herrischrieder „Heidewibli“ ihr Geld verdiente.

Franz Egle ist ein Herrischrieder Urgestein. Er kam 1951 auf die Welt. Er besuchte die Volksschule und arbeitete anschließend bei der Zell-Schönau in Wehr im Versand. 1969 ging er zur Erametall in Strittmatt. Hier arbeitete er bis zur Schließung des Betriebes. 1994 ging er zur Firma Vogt-Plastik in Rickenbach. 2011 ging er in Ruhestand.

Ingrid Egle brachte drei Kinder auf die Welt. Nach der Hochzeit wohnte die Familie in Hottingen und dann in Altenschwand, ehe 1988 in das mit viel Eigenleistung erbaute Haus in der Unteren Lochmatt in Herrischried eingezogen werden konnte. Nach ihrer Tätigkeit in der Zell-Schönau in Hottingen arbeitetet Ingrid Egle während 18 Jahren im Schmdt‘s Markt in Rickenbach, ehe sie 2016 in Ruhestand ging.

Ingrid Egle war im politischen Leben in Herrischried eine feste Größe. Während drei Perioden war sie als CDU-Gemeinderätin im Herrischrieder Gemeinderat tätig. So erinnert sie sich noch gut an den Bau der Rotmooshalle, den Bau der großen Kläranlage, aber auch daran, als sich das Gremium erfolgreich gegen den Bau von Windrädern zur Wehr setzte. Viele Jahre war die Jubilarin auch im Elternbeirat der Herrischrieder Schule und fungierte auch als Vorsitzende, genauso wie in der Frauengemeinschaft, wo sie auch das Zepter führte.

Wenn es den beiden in Herrischried auch gut gefällt, denken sie gerne aber auch an die Zeit zurück, wo der gemeinsame Urlaub in der Schweiz, an der Nordsee, an der Mosel oder in Südtirol verbracht wurde.

Das Jubelpaar kennt keine Langeweile. Der große Garten sorgt nicht nur für viel Arbeit, sondern auch dafür, dass weitgehend Gemüse und Salate nur aus dem eigenen Garten genossen werden. Immer was zu tun gibt es für Franz Egle im eigenen Wald, aber auch in seiner Werkstatt, wo er immer wieder schöne Sachen aus Holz produziert.

Am heutigen Festtag werden sicherlich viele Herrischrieder zu den Gratulanten gehören. Sie werden sich den guten Wünschen der Kinder mit Partnern und den fünf Enkelkindern anschließen.