In einer der Corona-Pandemie geschuldeten kleinen aber dennoch feinen Feier in der Rotmooshalle wurde am Montagabend dem Herrischrieder Helmut Eckert für sein großes bürgerschaftliches Engagement seit vielen Jahrzehnten eine ganz besondere Ehrung zuteil. Justizminister Guido Wolf (CDU) zeichnete Helmut Eckert in Anerkennung seiner großen Verdienste in der Kommunalpolitik und in vielen Ehrenämtern mit der Staufermedaille in Silber aus.

Einsatz für das Gemeinwohl

In Anbetracht der langen Liste des Engagement, in welchem sich Helmut Eckert für das Gemeinwohl in seiner Heimatgemeinde sowohl kommunalpolitisch wie auf auch im Bereich des Vereinslebens und der Kirche eingesetzt hat, sagte Wolf: „Was kann Helmut Eckert eigentlich nicht.“ Das Ehrenamt suche sich die Belastbaren aus, sagte Guido Wolf. Helmut Eckert gehöre unbestritten dazu betonte er, seine Schwäche sei es lediglich nicht Nein sagen zu können.

Helmut Eckert mit der Staufermedaille, die ihm für sein großes bürgerschaftliches Engagement verliehen wurde.
Helmut Eckert mit der Staufermedaille, die ihm für sein großes bürgerschaftliches Engagement verliehen wurde. | Bild: Charlotte Fröse

„Ohne Bürger wie Helmut Eckert, die sich für die Bürgerschaft engagieren wären wir ein armes Land“, betonte der Minister. Deshalb sei es ihm eine große Ehre, die Staufermedaille an jemand übergeben zu dürfen, der mit so viel Herzblut, Können, Wissen und Verantwortung enorm viel gegeben habe. Ein Teil der Ehrung werde aber auch seiner Frau Marlies zuteil, betonte Wolf. Sie habe ihm stets die nötige Rückendeckung gegeben und sein Engagement mitgetragen.

Felix Schreiner, CDU-Bundestagsabgeordneter, betonte, dass Helmut Eckert die Auszeichnung von Herzen verdiene. Er sei ein Hotzenwälder durch und durch, der die politische Diskussion nicht scheue und Verantwortung übernehme. Er wisse aber auch, wo er Unterstützung herbekommen könne, wenn es darum ginge sich für die Gemeinde und die Bürgerschaft einzusetzen.

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Dank und Anerkennung gab es für Helmut Eckert auch von Sabine Hartmann-Müller (CDU), Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Sie sagte an den Geehrten gewandt: „Ihr Engagement ist beeindruckend, besonders wertvoll und eine Inspiration für uns alle.“ Sie sprach den Wunsch aus, dass sich viele von dem Tatendrang Helmut Eckerts anstecken ließen.

Pfarrer Bernhard Stahlberger lobte die langjährige Treue Eckerts für die Kirche. Er habe viele kleine Zeichen gesetzt und er wisse was die Menschen brauchen, betonte Stahlberger.

Persönliche Anekdoten

In ganz persönlichen Anekdoten zeichnete Herrischrieds Bürgermeister Christian Dröse Spuren von Helmut Eckert in der Gemeinde nach. Helmut Eckert habe immer eine große Schaffenskraft an den Tag gelegt. Seine Motivation sei stets der Friede und die Liebe zur Heimat.

In seinem Schlusswort bedankte sich Helmut Eckert bei seiner Familie und den Weggefährten für die Unterstützung. Zudem bekannte er, dass er im Gemeinderat und in seinem Wirken bekannt dafür sei, nicht immer der einfachste zu sein. Oftmals werde heiß über ein Thema diskutiert. Er betonte aber auch, dass man sich immer wieder verstanden habe.

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Im Anschluss an die Feier trugen sich Minister Guido Wolf und Helmut Eckert in das goldene Buch der Gemeinde Herrischried ein. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Melanie Schneider am Klavier.

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