Im Mai 2018 wurde der Bauantrag für die neue Gemeinschaftsschule Hotzenwald beschlossen. Aktuell sind nur noch wenige Gewerke zu vergeben. Bis nach den Herbstferien soll alles fertig sein. Nach aktuellem Stand beträgt die Kostensteigerung 6,11 Prozent. Architekt Max Lauer vom Freiburger Architektenbüro betonte, dass unter der Berücksichtigung der allgemeinen Baupreissteigerungen, die bei drei bis vier Prozent pro Jahr liegen, man nicht schlecht dabei sei. Hoffnung machte der Architekt auch dahingehend, dass nach den Herbstferien die Schule fertig sein werde.

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„Wir sind ziemlich am Ende, nur noch wenige Ausschreibungen stehen an“, betonte Max Lauer in der Gemeinderatssitzung am Montagabend, in der die Vergabe von Bauleistungen zur Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume und der WC-Trennwände auf der Tagesordnung standen. Die Gemeinderäte befürworteten einstimmig die Vergaben von insgesamt rund 447.434 Euro. Gegenüber der Planung sind das Mehrkosten in Höhe von rund 77.224 Euro, respektive 20,86 Prozent.

Preise auf dem Bausektor schwanken

Lauber konnte die teils extrem abweichenden Preise von den Kalkulationen nicht erklären. Momentan seien die Preise auf dem Bausektor stark in Bewegung, betonte er. Vor allem die Tischlerarbeiten für die Innentüren weichen um rund 110 Prozent von der Kalkulation ab. Die Planung sah rund 51.298 Euro vor, das günstigste von zwei eingegangenen Angeboten lag bei rund 107.930 Euro. Vergeben wurde der Auftrag an die Firma Schreinerei Gatti aus Grafenhausen.

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„Wir werden in den sauren Apfel beißen müssen“, bemerkte Bürgermeister Christian Dröse dazu. Trotz einer über 100-prozentigen Teuerung bliebe nichts anders übrig, bedauerte er. Grünen-Gemeinderat Ulrich Gottschalk bemerkte dazu, dass man bisher mit den Teuerungen Glück gehabt habe und dieser Posten den „Kohl auch nicht mehr fett mache“. Für die Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume wurde der Auftrag an die Firma Hemling GmbH & Co. KG aus Ahaus für rund 166.888 Euro vergeben. Es ergab sich eine Verteuerung gegenüber der Kostenschätzung um 28,42 Prozent.

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Ebenfalls teurer werden die Tischlerarbeiten für die Einbaumöbel. Die Firma Gieringer Möbelmanufaktur aus Oberkirch bekam den Zuschlag als günstigster Bieter. Die Angebotssumme beträgt rund 110.505 Euro und liegt damit um 9,85 Prozent über der Planung.

Günstiger als in der Planung angegeben, nämlich um 56,98 Prozent billiger, wurden die WC-Trennwände für rund 9480 Euro von der Firma Meta GmbH & Co. KG aus Rengsdorf angeboten. Dass es ebenfalls günstiger geht, zeigte das Angebot für die Werkraumausstattung. Statt der geplanten rund 66.321 Euro werden dabei, laut dem Angebot der Firma Justus Industriehandel aus Frittlingen, nur rund 52.630 Euro zu Buche schlagen.

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