In Corona-Zeiten läuft vieles anders als gewohnt. Dies betrifft auch die Ausschreibung von einigen Gewerken für die im Bau befindliche Gemeinschaftsschule Hotzenwald. In der jüngsten Sitzung nahmen die Gemeinderäte Informationen über die Eilentscheidung, die Bürgermeister Christof Berger ohne eine Gemeinderatssitzung treffen musste, zur Ausschreibung von weiteren Arbeiten in einem geschätzten Kostenrahmen von rund 1,09 Millionen Euro entgegen und sie ermächtigten ihn, den betreffenden Auftrag nach Eingang der Angebote an den jeweils günstigsten Anbieter zu vergeben.

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Als Begründung für das Vorgehen nannte Berger den Umstand, dass die Fertigstellung des Neubaus, bedingt durch die wegen Corona ausgesetzten Gemeinderatstermine, nicht in Verzug geraten soll. Die Ausschreibung erfolgte bereits Anfang Mai. Die Submission soll am 4. Juni stattfinden. Da der nächste Termin für eine Gemeinderatsitzung für den 15. Juni geplant ist, könnte bei einem normalen Vorgehen eine Vergabe frühestens Mitte Juli erfolgen.

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Nach der Kostenschätzung wird mit Auftragssummen für Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten von rund 177.015 Euro, für Außenputzarbeiten mit 16.220 Euro, für Fenster, Außentüren und Sonnenschutz mit 471.227 Euro, für Holzarbeiten mit 127.244 Euro, für Aufzugsanlagen mit 59.500 Euro und für küchentechnische Anlagen mit 238.101 Euro gerechnet.

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Bürgermeister Christof Berger bestätigte auf Nachfrage aus dem Gemeinderat, dass bisher die Kosten für den Neubau innerhalb der Kostenschätzung lägen.