Der Gemeinderat befürwortete das Vorgehen einstimmig. Ein Wermutstropfen bleibt für die Kinder, die in der Notbetreuung waren: Für sie müssen die vollen Gebühren bezahlt werden. Die Gemeinde kommt bei der Erstattung der Gebühren glimpflich davon. Denn wie schon beim ersten Lockdown im letzten Frühjahr, hat das Land Baden-Württemberg der Gemeinde für den Ausfall der Kindergartengebühren eine finanzielle Hilfe in Höhe von 80 Prozent der ausgefallenen Einnahmen zugesagt, wie Bürgermeister Dröse darlegte. Die restlichen 20 Prozent trägt die Gemeinde. Im Fall von Herrischried sind das rund 500 Euro pro Monat.