Die Zeltplatz-Gebühren wurden um sieben Prozent auf 85 Euro netto pro Tag ab 2023 angehoben. Bei Gruppen bis zehn Personen werden künftig 17 Euro netto berechnet. Hinzu kommt bei Nutzung eines Teils des Platzes eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 25 Euro. Die Gebühren wurden zuletzt 2020 angepasst.

Bei der Miete der Rotmooshalle wird, wie schon bislang verfahren, in Vereine, Private und Gewerbe sowie Einheimische und Auswärtige unterteilt. Die Entgelte wurden seit der Eröffnung nicht mehr angepasst, sagte Bürgermeister Christian Dröse. Es müsse das Ganze aber moderat gestaltet werden, so der Rathauschef: „Die Gretchenfrage ist, was wir zumuten wollen.“ Im Vergleich zu den Mietkosten für Hallen in umliegenden Gemeinden liege man recht günstig. In der Ratsrunde wurde gar von „Spottpreisen“ gesprochen. Ab Januar 2023 werden für die ganzen Sporthalle pro Tag 400 Euro netto für auswärtige Vereine fällig. Örtliche Vereine zahlen die Hälfte. Proben für heimische Vereine sind weiterhin kostenlos. Privatpersonen und Gewerbetreibende müssen künftig 250 Euro pro Tag bezahlen. Für Auswärtige wurde das Entgelt auf 500 Euro netto festgelegt.

Die Gebühren für die Nutzung der Eissporthalle in den Sommermonaten wurden bislang ohne Vorgaben gehandhabt. Hier sollen nun einheitliche Sätze gelten. Die Tagesmiete für örtliche Vereine beträgt ohne Nebenkosten ab 1. Juli 400 Euro. Auswärtige zahlen das Doppelte. Bei privater und gewerblicher Nutzung werden 500 beziehungsweise 1000 Euro berechnet. Der Gemeinderat räumte einheimischen Vereinen bei mehrtägiger Nutzung Sonderkonditionen ein. In der Eissporthalle muss ein Hallenwart während der Nutzung anwesend sein. Dieser schlägt mit 35 Euro pro Stunde zu Buche. In der Rotmooshalle steht ein Hallenwart bei Bedarf zum gleichen Stundensatz bereit. Für beide Hallen gilt zusätzlich eine Abgabe von fünf Prozent der eingenommenen Eintrittsgelder.