Die Zahl der Herrischrieder Einwohner ist im vergangenen Jahr um 14 Personen leicht geschrumpft, wie das Standesamt zur Jahresstatistik mitteilt. Aktuell werden 2683 Einwohner gemeldet. Gesunken ist auch die Zahl der Zuzüge von 266 auf 235. Allerdings wurden lediglich 172 Wegzüge aus der Gemeinde gemeldet, das sind immerhin 37 weniger als im Vorjahr.

Es wurden im vergangenen Jahr 113 Sterbefälle beurkundet, 95 dieser Sterbefälle stammten aus den vier Herrischrieder Seniorenheimen. Auch im Jahr 2021 gab es in Herrischried keine Hausgeburten. Allerdings wurden vier Auslandsgeburten nachbeurkundet. Die Herrischrieder Standesbeamtim Tamara Sibold bemerkt dazu: „Zwischenzeitlich entscheiden sich viele Eltern dazu, ihre Kinder in einer der schweizerischen Geburtenkliniken (Leuggern oder Rheinfelden) zur Welt zu bringen – Manche dieser Eltern lassen die Geburt ihrer Kinder dann in Deutschland nachbeurkunden, um für das Kind deutsche Urkunden beantragen und vorlegen zu können.“

13 Ehen wurden im Jahr 2021 in Herrischried geschlossen, 2020 waren es 16. Sechs Paare kamen von außerhalb. Bei den anderen sieben Paaren wohnte zumindest einer der Verlobten in Herrischried. Eine der Eheschließungen wurde bereits im letzten Jahr im neu und zusätzlich eingerichteten Trauzimmer, dem Wagenschopf im Heimatmuseum Klausenhof in Großherrischwand, geschlossen. Tamara Sibold berichtet, dass für das Jahr 2022 bisher bereits sechs Trautermine verbindlich reserviert wurden. Sie sagt dazu: „Ich denke Corona konnte im ersten Jahr die Brautpaare noch dazu veranlassen, ihre Termine um ein Jahr zu verschieben – Nun befinden wir uns bereits im dritten Corona-Jahr und es ist irgendwie noch kein Ende in Sicht.“ Das sei auch den Brautpaaren bewusst. Wer heiraten möchte, der mache das nun auch trotz Corona. Immerhin ginge es bei einer Trauung ja nicht nur um das Fest, so die Standesbeamtin.

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