In der Sitzung am Montagabend verabschiedeten die Gemeinderäte die Schließung eines Ingenieurvertrags und die Auftragsvergabe zur Materiallieferung für die Schaffung des Leerrohrnetzes. Die vergebenen Aufträge mit den nicht unerheblichen Summen wird die Gemeinde jedoch nicht komplett selber stemmen müssen. Auf Nachfrage vom Grünen-Gemeinderat Ulrich Gottschalk bestätigte Bürgermeister Christian Dröse, dass eine Bezuschussung von 90 Prozent zu erwarten sei.

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Der Ingenieurvertrag wurde mit der Tillig Geomatics GmbH aus Dogern, das selbe Büro, das übrigens auch in der Nachbargemeinde Rickenbach tätig ist, geschlossen und er umfasst Arbeiten im Bereich der Planung für den Ausbau des passiven Leerrohrnetztes in der Gemeinde zusammen mit dem Kreisbackbone. Angegeben wurden Kosten in Höhe von 269.165 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Weiter sieht der Vertrag zusätzliche Nebenkosten in Höhe von pauschal sechs Prozent des Nettohonorars vor. Als fairen Vorschlag sah die Verwaltung an, dass die Leistungen per Laufmeter und nicht wie allgemein üblich an den tatsächlichen Baukosten, berechnet würden, erklärte Bürgermeister Dröse. Die vereinbarten Leistungen umfassen die Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung sowie die Vorberatung und die Mitwirkung bei der Vergabe ebenso vor, wie weitere Leitungen im Bauverlauf, dazu gehören die örtliche Bauüberwachung, die Entwurfs- und Bauvermessung sowie die Bestandsdokumentation.

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Für das Material zur Herstellung des passiven Leerrohrnetzes im Zuge der Tiefbauarbeiten innerhalb des Ortsnetzes mit dem Kreisbackbone lag den Gemeinderäten ebenfalls ein Angebot vor. Vier Bieter gaben ein Angebot ab. Die Kostenberechnung lag bei 314.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Firma Muffenrohr Tiefbauhandel GmbH aus Ottersweier bekam den Zuschlag. Die Angebotssumme lautet auf rund 279.149 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Betont wurde seitens der Verwaltung, dass im genannten Kostenrahmen weder die Glasfaserkabel, das Einblasen der Glasfaserkabel noch das Spleißen der Glasfaser enthalten sind. Für diese Leistungen befindet sich die Verwaltung in Verhandlungen mit einer örtlichen Firma. Allerdings lag noch kein Angebot vor. Darüber soll in einer der nächsten Sitzungen beraten werden.