Mit der Hauptversammlung ist die Freilichtbühne Klausenhof aus der Corona-Pause zurück. Im Oktober soll es Workshops geben, um die Truppe wieder auf Kurs zu bringen und zugleich neue, spielfreudige Interessenten anzusprechen.

Mit dem Rückblick auf die Spielzeit 2019 startete die Vorsitzende Yvonne Fischer-Lueg. Nach verregneten Proben waren die Aufführungen mit vier Ausfällen und drei feuchten Vorstellugen durchwachsen. Nur 777 Besucher verzeichnete die zweite Spielzeit von Markus Manfred Jungs Stück „Strom“. 2018 waren bei acht Aufführungen 2250 Besucher gezählt worden.

Im kommenden Jahr, so Fischer-Lueg, soll auf jeden Fall gespielt werden, Tribüne und Tontechnik müssen im Oktober reserviert werden. Ein neues Stück von Autor Markus Manfred Jung steht noch nicht zur Verfügung. Einerseits war seine Motivation durch Corona gedämpft, wie er in einem Vorgespräch mit dem Vorstand bekundete, andererseits hatte er 2019 am Klausenhof Enthusiasmus vermisst, der erst zum Leben erweckt werden sollte, bevor ein neues Stück in Angriff genommen wird.

Deshalb hat sich der Vorstand dafür ausgesprochen, 2022 das erste von Markus Manfred Jung für die Klausenhof-Truppe verfasste Stück „Verena Enderlin“ wieder aufzuführen, das vor 20 Jahren auf dem Programm stand. „Verena Enderlin“ spielt im Jahr 1766, nach den Salpetereraufständen, und ist die Geschichte einer Bäuerin, die beschließt, ins Banat auszuwandern. „Das Stück verlangt viel, aber wir können das, wenn wir unser Potenzial nutzen“, sagte die Vorsitzende. Zudem seien die Workshops ein idealer Einstieg für mögliche neue Mitspieler.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Bernd Wallaschek mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbands Amateurtheater bedacht. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre erhielt Christian Lueg. Die silberne Ehrennadel für 20 Jahre erhielten Birgit Wassmer-Huber und Markus Manfred Jung. Die bronzene Ehrennadel für zehn Jahre erhielten Gabi und Christopher Meister, Sascha Brenn und Andrea Arzner.