Der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner hat bei seiner Tour durch den Wahlkreis Herrischried besucht. Er ließ sich von Bürgermeister Christian Dröse den Neubau der Gemeinschaftsschule Hotzenwald zeigen. Dröse erläuterte, dass man verstärkt daran arbeite, den Rohbau fertigzustellen, damit im Winter der Innenausbau weitergehen könne. Der Neubau sei dann nach den Sommerferien 2021 bezugsfertig. Allerdings, und das brannte ihm unter den Nägeln, müsse anschließend die Sanierung des Altbaus vorangetrieben werden.

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Die bereitgestellten Fördermittel flössen nur, wenn die Bauarbeiten zum 31. Dezember 2022 abgerechnet seien. Dies, so Dröse, sei aber aufgrund des frühen und langen Winters 2019/2020 nicht mehr realisierbar. So bat er Schreiner darum, sich für eine Verlängerung einzusetzen. Schreiner versprach, sich dafür stark machen zu wollen, „dass die Gemeinde Herrischried nicht allein im Schnee stehen gelassen wird“. Sicher könne er keine Versprechungen abgeben, aber er sei guter Dinge, dass es vergleichbare Fälle gebe, auf die man sich berufen könne.

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Dröse freute sich darüber, dass die aktuell reduzierte Mehrwertsteuer der Gemeinde bei der Schulbaustelle eine Ersparnis von 37.000 Euro bringe. Zudem habe man mit der Stoll-Vita-Stiftung einen Sponsor für die Kühlzelle der Schulküche gefunden. Diese übernehme die Kosten und zeichne damit das vor Ort frisch gekochte Essen aus, das die Herrischrieder für die eigene Gesamtschule und die Grundschule Rickenbach herstellen.

Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner (von links), Direktorin Marianne Husemann und der Herrischrieder Bürgermeister Christian Dröse bei der Besichtigung der Schulbaustelle in Herrischried.
Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner (von links), Direktorin Marianne Husemann und der Herrischrieder Bürgermeister Christian Dröse bei der Besichtigung der Schulbaustelle in Herrischried. | Bild: Peter Koch

Zudem werde die Schulküche auf fair gehandelte Lebensmittel zurückgreifen. Direktorin Marianne Husemann ergänzte, dass Biolebensmittel aus der Gemeinde und der Region eingekauft würden, so zum Beispiel Kartoffeln und Weiderind eines örtlichen Anbieters. Man wolle Nachhaltigkeit nicht nur unterrichten, sondern auch vorleben, so Husemann.

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Da er kürzlich darauf gestoßen sei, dass eine zu Beginn der Bauplanung erwähnte Solaranlage nun doch nicht Teil des Projektes sei, habe er kürzlich die Stimmung der Gemeinderäte diesbezüglich abgeklopft, ergänzte Dröse. Er sah demnach die Möglichkeit, dass ein solches Vorhaben schnell umgesetzt werde, damit die Anlage nicht nachträglich, sondern mit Fertigstellung des Daches installiert werden könne.

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Schreiner lobte den großzügigen Neubau und beglückwünschte die Gemeinde dazu. Er konnte zudem ein Geschenk der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichen. Diese hatte für jeden der bundesdeutschen Wahlkreise einen Baumsetzling beschafft, der als Zeichen für Nachhaltigkeit gelten solle. Diesen Weißtannensetzling pflanzten Schreiner und Dröse anschließend auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Hotzenwald.

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