Charlotte Fröse

Die Spurstangen und die Hinweisschilder sind entlang der Strecken rund um Herrischried und Görwihl gesetzt, das Loipenfahrzeug wurde repariert und gewartet. Wenn genügend Schnee liegt, kann es losgehen mit dem Langlaufvergnügen. Auch die Wanderer können sich dann wieder auf ein gut präpariertes und speziell für sie ausgewiesenes Winterwanderwegenetz freuen. Die Nutzer von Loipen und Winterwanderwegen werden in dieser Saison darum gebeten, einen freiwilligen Tagesbeitrag von sechs statt bisher fünf Euro in eines der Kässle, entweder am Start beim Klausenhof oder am Gasthaus „Kranz“ in Görwihl-Segeten, zu werfen. Der Verein hofft, damit die gestiegenen Energiekosten decken zu können.

Trotz allgemeinen Energieeinsparappellen verzichtet der Loipenverein nicht auf die bei den Sportlern beliebte Flutlichtbeleuchtung auf der Sparkassen-Nacht-Loipe. Jeweils von 19 bis 21 Uhr am Montag, Mittwoch und Freitag wird die Loipe beleuchtet. Die Mösle-Loipe hat in einigen Teilbereichen eine neue Streckenführung bekommen. Dadurch soll die teils heikle Abfahrt beim Gasthaus „Kranz“ in Segeten entschärft werden. Veränderungen in der Streckenführung gibt es auch auf dem Winterwanderweg Segeten-Strittmatt, der neu zu einem Rundwanderweg umgestaltet wurde.

„Seit Mitte Oktober sind wir mit Vorbereitungen für die neue Langlaufsaison beschäftigt“, berichtet Bernd Kühnel, Vorsitzender des Loipenvereins Hotzenwald. Entlang der Strecken wurden per Hand mehr als 250 Markierungspfähle in den Boden gerammt und zahlreiche Hinweisschilder aufgestellt. Die Pfähle sind wichtig, damit das Loipenfahrzeug beim Präparieren der Loipen nicht vom Weg abkommt. An den Schildern orientieren sich die Langläufer und die Wanderer.

Kühnel betont, dass die Spaziergänger, auch mit Hunden, unbedingt auf ihren Wegen bleiben und nicht die Loipenspuren benutzen sollen. „Auf und neben den Spuren der Langläufer haben Spaziergänger und auch Hunde nichts zu suchen“, so Kühnel. Durch das Begehen der Loipen werden Wanderer zu einem Unfallrisiko für sich und die Wintersportler. Auf den Winterwanderwegen dürfen auch Hunde mitgeführt werden. Missmut gibt es immer wieder wegen der liegen gelassenen Hinterlassenschaften der Hunde, sowohl in Tüten als auch ohne. „Das sorgt immer wieder für Ärger“, erklärt Kühnel und appelliert an die Spaziergänger, aus ästhetischen Gründen und wegen gesundheitlicher Gefahren für die Weidetiere, den Hundedreck in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen.

Die vier versierten Fahrer Bernd Kühnel, Rudi Kurtz, Peter Koch und Gerrit Knoop stehen bereit, um die Langlaufloipen und die Winterwanderwege zu präparieren. „Ab etwa 30 Zentimeter Schnee legen wir los“, sagt Kühnel. Auch das vereinseigene Loipenfahrzeug, das schon mehr als 20 Jahre im Einsatz ist, wurde von Maschinist Rudi Kurtz für den Winter fit gemacht. Der Verein investierte dabei rund 20.000 Euro an Ersatzteilen für das Fahrzeug. Erneuert werden musste unter anderem die Fräswalze und Hydraulikschläuche wurden ausgetauscht.

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