Der Förderverein der Gemeinschaftsschule Hotzenwald stellt nach der erfolgreichen Spendensammelaktion eine größere Summe für die Ausstattung des Schulneubaus zur Verfügung. Bei der Hauptversammlung des Vereins, die am Donnerstagabend im Gasthaus „Ochsen“ in Herrischried stattfand, teilte Kassiererin Brigitte Amann mit, dass 35.000 Euro zusammengekommen seien. Davon wurden 3600 Euro über die „Backsteinaktion“ erzielt, an der sich 35 Spender beteiligt hatten, die einen oder mehrere symbolische Backsteine zum Preis von je 50 Euro gekauft hatten. Ein Großteil der Summe wurde jedoch über die Sponsorensuche eingesammelt, bei der mehr als 31.000 Euro an Spenden eingingen.

Vorstand klärt Einzelheiten

Bettina Weis, Vorsitzende des Vereins, teilte mit, dass für dieses Geld nun Ausstattungs- und Einrichtungsgegenstände für den Neubau der Schule angeschafft werden sollen. Die Einzelheiten hierzu wolle der Verein auf einer Vorstandssitzung Anfang 2021 mit Rektorin Marianne Husemann besprechen, mit der dann der Bedarf geklärt werde.

Anschaffungen in 20 Monaten

Aufgrund der Corona-Problematik lag die vorige Hauptversammlung des Fördervereins 20 Monate zurück und so wurden an diesem Abend zwei Geschäftsjahre besprochen und abgehandelt. Schriftführerin Karin Tröndle erinnerte in ihrem Rückblick an einige Unterstützungsleistungen, die der Verein, vor allem im Geschäftsjahr 2019, erbrach hat. So wurden unter anderem Hochtische für die Kleingruppenarbeit angeschafft und vier Notebooks, die im Unterricht eingesetzt werden, aber auch mobile Drucker und Sportgeräte.

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Gegen Ende des Abends regte die stellvertretende Vorsitzende Alexandra Eckert an, dass sich Nachfolger aus den Reihen der Mitglieder für den Vereinsvorsitz anbieten sollten. Schließlich hätten die beiden Vorsitzenden keine Kinder mehr an der Schule, und so gerne sie es auch die vergangenen Jahre ihre Ämter geführt hätten, wäre es ihrer Meinung nach wichtig, dass der Vorsitz des Vereins am Schulalltag teilhabe und Dinge erfahre, wie: „Was bewegt die Kinder, was brauchen sie und wo liegen eventuell Probleme?“, und dies sei schwierig, ohne eigenen Bezugspunkt, so Eckert. Dennoch würden sie beide noch ein Jahr im Vorstand bleiben, um den geregelten Übergang zu ermöglichen. So wurde der Vorstand gegen Ende des Abends in seiner aktuellen Besetzung bestätigt und Sandra Hofmann wurde als Beisitzerin neu im Gremium begrüßt.

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