Die für das kommenden Jahr geplanten Veranstaltungen sind angesichts der Corona-Pandemie vergleichsweise dünn gesät, der Dilldappenball und die Aufführungen der Freilichtbühne Klausenhof sind bereits abgesagt. In Planung sind weiterhin das Frühlingsfest mit Gewerbeschau des Gewerbevereins sowie verschiedene Konzerte und Feste, war in der Vereinsvertreterbesprechung am Mittwoch zu erfahren.

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Es sei schwierig, Veranstaltungen für das kommende Jahr zu planen, da ungewiss sei, wie es weitergehe, sagte Bürgermeister Christian Dröse. Daher sei es angesagt, vorsichtig zu planen und Veranstaltungen gegebenenfalls abzusagen. Und: „Kreativität ist gefragt, den Kopf in den Sand zu stecken, bringt nichts“. Es gelte, Alternativen zu suchen, machte der Rathauschef den Vereinsvertretern Mut und appellierte an die Versammelten, Ideen einzubringen. Geschuldet der Unwägbarkeiten angesichts der Corona-Pandemie sind die Veranstaltungen im kommenden Jahr eher dünn gesät. Abgesagt wurden bereits der Dilldappenball, die Aufführungen der Freilichtbühne Klausenhof und der Sonnenwendhock auf der Gugel.

Frühlingsfest mit Gewerbeschau

Der Gewerbeverein hält dagegen an seinen Planungen für das Frühlingsfest mit Gewerbeschau (16. Mai) fest. Die Trachtenkapelle Hogschür beabsichtigt ebenfalls, ihr Konzert (17. April), das Vatertagsfest (12. und 13. Mai) und im Juni das Waldfest durchzuführen, das Osterkonzert der Trachtenkapelle ist für den 4. April geplant. Weiter in Planung sind unter anderem das Maigrillen auf der Gugel (1. Mai), das Jubiläum des Gugelturms (27. Juni), der Slalomsonntag des AC Herrischried (25. April) und die Axt-Weltmeisterschaft im August. Aus den Reihen der Versammelten wurde angeregt, die von den Einheimischen nur mäßig besuchten Platzkonzerte auf dem Le Castellet Platz dann zu veranstalten, wenn auswärtige Gruppen vor Ort sind. Bürgermeister Dröse wartete zudem mit einem kurzen Corona-Update auf.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz habe laut einer Information des Landrates die Marke von 35 überschritten, zu Änderungen führe dies jedoch nicht. Veranstaltungen mit 100 Personen seien nach wie vor möglich, wenn die erforderlichen Abstände eingehalten werden könnten. Der Rathauschef informierte ferner über eine Änderung im Mitteilungsblatt. Unter Mitteilungen der Gemeindeverwaltung gäbe es nun Einblicke in das Geschehen mit Bild. Das Mitteilungsblatt soll bunter und informativer werden. Er lud die Vereine ein, sich ebenfalls mit kurzen Texten und Bildern zu beteiligen. Altbürgermeister Christof Berger, der der Vereinsvertreterbesprechung als Vorsitzender des Schwarzwaldvereins beiwohnte, gab zu bedenken, dass es Probleme geben könnte, wenn das Mitteilungsblatt einer Zeitung ähnele. Daher habe man bislang auf Bilder verzichtet. Bürgermeister Dröse sagte zu, die Angelegenheit zu prüfen.

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