Es ist seit vielen Jahren schon Brauch in Herrischried, dass am Samstag vor dem 1. Advent in Herrischried der Christbaum auf dem Dorfplatz geschmückt wird. Der Baumschmuck wird in liebevoller Handarbeit von den Kindern und Erzieherinnen des Kindergarten Don Bosco in Niedergebisbach schon Wochen vorher gebastelt. Am erwähnten Samstag wird der Baum dann zusammen mit der Jugendfeuerwehr Herrischried und den Kindergartenkindern geschmückt. Im vergangenen Jahr, hat sich der Gewerbeverein sogar mit einem Weihnachtsmarkt angeschlossen. Es war richtig was los auf dem LeCastellet Platz.

Im diesjährigen „Corona-Jahr“ ist viele anders. Es ist, aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen nicht möglich, das Christbaumschmücken so durchzuführen wie in den vergangenen Jahren. Daher hat sich Bürgermeister Christian Dröse zusammen mit seiner Familie und der Familie seines Schwagers dazu entschieden, den Christbaum selbst zu schmücken. Der Baumschmuck kam wie immer vom Kindergarten. „Wir haben zusammen selbst vier Kinder, und so war die Stimmung zumindest ein klein wenig zu spüren“, so der Bürgermeister.

Bei herrlichem Sonnenschein wurde um 9 Uhr begonnen die Lichterketten anzubringen. Hierbei erhielten wird Unterstützung durch das Team des Herrischrieder Betriebsstützpunkt der ED Netze GmbH (Teil der Energiedienst-Unternehmensgruppe). Bei seinem Antrittsbesuch vor 14 Tagen hat der Bürgermeister die Frage gestellt, ob der vor Ort befindliche Hubsteiger beim Schmücken helfen könnte. „Eigentlich machen wir sowas
nicht. Aber da wir hier in Herrischried einen Betriebsstützpunkt haben, und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sehr gut ist, haben wir ein Auge
zugedrückt, und gerne ausgeholfen“, so der Stützpunktleiter Jan Strittmatter.

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Nachdem die Lichterketten hingen, ging es mit dem Baumschmuck weiter. Die Kinder schmückten unten und der Rest wurde mit dem Hubsteiger erledigt. Nach zwei Stunden war man fertig und alle waren äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. „Nun hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr das Schmücken des Baumes wieder im gewohnten Umfeld durchführen können“, so der Bürgermeister.