Der zweite Versuch, in Herrischried einen neuen Bürgermeister zu küren, läuft: Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl hat am Samstag um Mitternacht begonnen.

Christian Dröse reichte um kurz nach Mitternacht am Samstag seine Bewerbung ein.
Christian Dröse reichte um kurz nach Mitternacht am Samstag seine Bewerbung ein. | Bild: Peter Koch

Wie bereits beim ersten Anlauf am 8. Februar war auch dieses Mal der Herrischrieder CDU-Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Christian Dröse (41) als erster zur Stelle, und warf unmittelbar nach Mitternacht seine Bewerbungsunterlagen in den Briefkasten des Rathauses in Herrischried ein.

Sportlich: Manfred Krüger warf seine Unterlagen am Samstagmorgen ein.
Sportlich: Manfred Krüger warf seine Unterlagen am Samstagmorgen ein. | Bild: Peter Koch

Kandidat Nummer zwei folgte nur wenige Stunden später und ist ein ebenso bekanntes Gesicht, das bereits vor drei Monaten mit von der Partie war: Manfred Krüger (61), Gemeinderat der Freien Wähler und ebenfalls Bürgermeisterstellvertreter der Gemeinde Herrischried.

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Über ihre Platzierung auf dem Stimmzettel entscheidet das Los, denn offiziell gingen beide Bewerbungen gleichzeitig ein, nämlich dann, wenn Bürgermeister Christof Berger, der selbst nicht mehr für eine Wiederwahl antreten wird, am Montagmorgen den Rathausbriefkasten öffnet. Noch bis 22. Juni, 18 Uhr, haben weitere Bewerber die Möglichkeit, ebenfalls in die Kandidatur einzutreten.

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Die Bürgermeisterwahl könnte bereits entschieden sein, hätte nicht die Corona-Pandemie der Planung der Gemeinde einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Um eine gesundheitliche Gefährdung der Bürger auszuschließen, hatte der Gemeinderat den ursprünglich vorgesehenen Wahltermin 26. April gekippt und das Wahlverfahren abgebrochen.

Neuer Wahltermin ist nun der 19. Juli. Und mit dieser Entscheidung wurde auch alles auf Null gestellt. Das heißt: Alle vormaligen Kandidaten müssen erneut ihre Bewerbungsunterlagen einreichen, neue Bewerber können hinzukommen. Noch nicht entschieden ist, ob es eine öffentliche Vorstellung der Bewerber durch die Gemeinde geben wird.

Eine Änderung wird es gegenüber vorhergehenden Wahlen auf jeden Fall geben: Der Gemeinderat hat beschlossen, dass wegen der Corona-Ansteckungsgefahr die sieben Wahlbezirke zu einem zusammengefasst werden, eine Urnenwahl ist nur in der Rotmooshalle möglich. Die Alternative hierzu ist die Briefwahl.

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