44 Schüler nahmen am Freitag ihren Abschied von der Hotzenwaldschule in Herrischried. Zu diesen Anlass wurden die Abgänger, getrennt nach Klassen, in der Rotmooshalle von Direktorin Frau Husemann, ihren Klassenlehrern und Bürgermeister Berger empfangen. Zunächst, von 16 bis 17 Uhr, fand sich der Hauptschuljahrgang, die Klasse 9a ein. Klassenlehrer Volker Rieger hielt in seiner Rede Rückschau auf die vergangenen Jahre und wünschte den 20 Jugendlichen viel Erfolg für die Zukunft.

Christian Dröse sprach für die Elternvertretung. Ein bisschen Wehmut schwang bei den Schülern mit, da sie weder eine Abschlussfeier haben werden, noch ihre Abschlussfahrt, aufgrund der bekannten Corona-Problematik, durchführen konnten. Am Ende der besonderen Veranstaltung erhielten die Schüler einzeln ihre Abschlusszeugnisse. Für schulische Leistungen wurden Janik Eckert und Ellen Schmidt belobigt.

Im Nachhinein ein Glücksgriff

Die 24 Schüler der 10. Klasse, der Realschuljahrgang, verabschiedete sich dann eine Stunde später an gleicher Stelle. Die Klasse 10 hatte bezüglich der Abschlussfahrt etwas mehr Glück, da diese, aufgrund eng gesteckter Termine, schon im November stattfinden musste. So erwies sich der frühe Reisetermin, der sich zunächst seltsam anfühlte, da er noch vor den Prüfungen lag, im Nachhinein als Glücksgriff.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine Abschlussfeier wird es aber auch hier nicht geben können. Diese traurige Tatsache war dann auch Teil der bewegenden Rede von Emily Mürb, die an diesem Abend für die Schülerschaft sprach.

Wichtigster Punkt in ihren Anmerkungen war allerdings die schöne Klassengemeinschaft, die in den Jahren immer mehr zusammengewachsen sei. So sah sie sich und ihre Klassenkameraden als Familie zu der auch die Klassenlehrerin Dagmar Keck gehöre. „Sie waren immer für uns da, sie haben uns angetrieben und motiviert“, dankte Mürb ihrer Lehrerin, die sie auch gelehrt habe für ihre Ziele zu kämpfen.