Bis zum März dieses Jahres soll die Ausschreibung für eine Neubeschaffung der Heizungsanlage im Bestandsgebäude der Gemeinschaftsschule in Herrischried erledigt sein. Im Sommer könnte dann ein Austausch stattfinden. Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung am Montagabend sein einstimmiges Votum ab, damit die Ausschreibung vonstattengehen kann.

Die derzeitige Anlage besteht aus einer Ölheizung in Kombination mit einer Kraft-Wärme-Kupplungs-Anlage. Diese Anlagen sollen durch eine neue Holzpellets-Anlage ersetzt werden, die später auch den Neubau der Schule mit Wärme versorgen soll. Eine Auftragsvergabe ist bis März erforderlich. Dies sei notwendig, damit der noch im 2019 gestellte Förderantrag zur Sanierung des Bestandsgebäudes der Gemeinschaftsschule, in einer Gesamthöhe von 1.092.000 Euro, in Anspruch genommen werden kann, erklärte Bürgermeister Christof Berger. Nach dem Zuschussbescheid müsse mit dem Bau innerhalb eines Jahres, im aktuellen Fall bis Ende März, begonnen werden. Eine Auftragsvergabe ist dabei einem Baubeginn gleichzusetzen.

Die Gemeinde will sich zudem um eventuelle weitere staatliche Fördermöglichkeiten auf der Grundlage des Heizens mit erneuerbaren Energien bemühen. Gemeinderäte machten die Verwaltung auf diese neue Förderung aufmerksam. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert aktuell Maßnahmen zur Heizungsoptimierung mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und im Austausch von Öl-Heizungen.